RTL bereitet sich auf den größten Umbruch der Konzerngeschichte vor. Im Juni 2026 soll die Übernahme von Sky Deutschland abgeschlossen sein. Das Management baut die Führung bereits radikal um.
Neue Führungsstruktur für Millionen Kunden
Stephan Schmitter übernimmt das Ruder des vergrößerten Deutschland-Geschäfts. Er verantwortet künftig eine Basis von 12,3 Millionen Abonnenten. Das Team bündelt die Plattformen RTL+, Sky und WOW unter einem Dach.
Operativ liefert die Sparte Rückenwind. Im ersten Quartal 2026 erreichte das Streaming-Geschäft erstmals die Gewinnzone. Der Umsatz in diesem Segment kletterte um 27 Prozent.
Der organische Konzernumsatz stieg parallel dazu auf 1,3 Milliarden Euro. Die Zahl der zahlenden Abonnenten wuchs um fast 19 Prozent auf 8,4 Millionen. RTL profitiert hier von der konsequenten Transformation.
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Talent-Abgang trübt die Stimmung
Während die Integration läuft, verliert die Produktionstochter Fremantle Talent an die Konkurrenz. Netflix hat den Strategiechef der Tochtergesellschaft abgeworben. Das trifft RTL in einer Phase, in der eigene Inhalte als Wachstumsmotor dienen sollen.
Anleger reagieren bisher verhalten auf die Expansionspläne. Die Aktie verlor im letzten Monat rund 18,7 Prozent an Wert. Aktuell notiert das Papier bei 30,95 Euro, knapp über einer wichtigen Unterstützung.
Der Vorstand bestätigt das Ziel eines bereinigten EBITA von 725 Millionen Euro für 2026. Diese Prognose enthält die Sky-Zahlen noch nicht. Im August will RTL eine aktualisierte Planung inklusive der neuen Assets vorlegen.
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