Im dänischen Windpark Thor hat RWE heute die weltweit erste Offshore-Windturbine mit CO2-reduziertem Stahlturm und recycelbaren Rotorblättern installiert — ein technologischer Erstling, der die Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns greifbar macht. Gleichzeitig fließen 100 Millionen Euro in die Modernisierung eines deutschen Gaskraftwerks. Zwei Investitionsmeldungen an einem Tag, die unterschiedliche Seiten desselben Unternehmens zeigen.
Thor: 72 Turbinen, eine neue Generation
Der Windpark Thor vor der dänischen Westküste ist auf 1,1 Gigawatt Gesamtleistung ausgelegt. In Kooperation mit Siemens Gamesa entstehen dort 72 Turbinen mit je bis zu 15 Megawatt. 36 davon erhalten die emissionsärmeren Stahltürme, bei 40 Einheiten kommen insgesamt 120 recycelbare Rotorblätter zum Einsatz. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 geplant, die vollständige Inbetriebnahme für 2027 — dann soll Thor rechnerisch mehr als eine Million dänische Haushalte mit Strom versorgen.
Gaskraftwerk Emsland: 100-Millionen-Revision
Parallel läuft seit April eine umfassende Revision im Gaskraftwerk Emsland in Lingen. Block D, das modernste Gas- und Dampfturbinenkraftwerk des Konzerns in Deutschland, wird bis Juli von mehr als 500 Spezialisten überprüft und modernisiert. Dampfturbine und Brennkammern stehen im Mittelpunkt der Arbeiten — eine Maßnahme zur langfristigen Sicherung der Betriebsbereitschaft.
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Abseits der operativen Meldungen setzt RWE sein laufendes Aktienrückkaufprogramm fort. Allein in der dritten Tranche seit Dezember 2025 wurden bereits über 6,7 Millionen eigene Aktien erworben. Zudem verlängerte der Konzern Anfang April seine Stromabnahmevereinbarung mit ASML bis 2038 und weitete das Volumen auf rund 130 Megawatt aus.
Für Aktionäre stehen nun zwei Termine im Kalender: Am 23. April findet ein virtuelles Anlegerforum der SdK statt, am 30. April folgt die ordentliche Hauptversammlung. Dort wird über die vorgeschlagene Dividende von 1,20 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 abgestimmt — bei einem Kurs nahe dem 52-Wochen-Hoch von 59,18 Euro und einem Jahresplus von rund 25 Prozent ein Termin, der die starke Kursperformance der vergangenen Monate unterstreicht.
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