Halbleiter- und Cloud-Konzerne brauchen immer mehr Strom — und wollen ihn zunehmend grün beziehen. Der Essener Versorger RWE positioniert sich gezielt als Lieferant für diesen rasant wachsenden Bedarf. Eine deutlich ausgeweitete Partnerschaft mit dem Chip-Ausrüster ASML untermauert diese Strategie und sichert dem Energiekonzern lukrative Langzeiteinnahmen.
RWE hat Anfang April den bestehenden Stromabnahmevertrag mit ASML auf rund 130 Megawatt erneuerbare Kapazität ausgeweitet und bis ins Jahr 2038 verlängert. Geliefert wird künftig ein Mix aus Onshore- und Offshore-Windkraft. Das Herzstück bildet dabei das Offshore-Projekt OranjeWind, das 2028 in Betrieb gehen soll. Der Deal folgt einem klaren Muster, nachdem sich erst im Februar Amazon 110 Megawatt aus der Nordsee gesichert hatte. Durch diese langfristigen Verträge schafft sich der Versorger ein verlässliches finanzielles Fundament abseits der schwankenden Spotmärkte.
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Starke Zahlen und dichter Terminkalender
Die strategische Ausrichtung spiegelt sich in einer soliden Bilanz wider. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 erreichte das bereinigte EBITDA mit 5,1 Milliarden Euro das obere Ende der eigenen Prognose. Für das laufende Jahr peilt der Vorstand eine weitere Steigerung auf bis zu 5,8 Milliarden Euro an. Aktionäre profitieren von dieser Entwicklung durch eine geplante Dividendenanhebung um zehn Prozent auf 1,20 Euro je Anteilsschein.
Für Anleger verdichten sich nun die wichtigen Termine im Frühjahr:
* 8. April 2026: Nachweisstichtag für die Teilnahme an der Hauptversammlung
* 30. April 2026: Virtuelle Hauptversammlung und Abstimmung über die Dividende
* 13. Mai 2026: Veröffentlichung der operativen Zahlen zum ersten Quartal
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Analysten sehen weiteres Potenzial
An der Börse wird der Kurs des Unternehmens deutlich honoriert. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier ein Plus von über 30 Prozent. Die Analysten der Deutschen Bank Research raten mit einem Kursziel von 63 Euro weiterhin zum Kauf. Etwas zurückhaltender positioniert sich Bernstein mit einem Ziel von 57 Euro und der Einstufung „Market-Perform“. Die Experten begründen ihre Vorsicht mit bestehenden Unsicherheiten beim regulatorischen Rahmen für den künftigen Wasserstoff-Hochlauf.
Um die wachsende Stromnachfrage der Industrie langfristig bedienen zu können, setzt das Management auf massive Kapazitätserweiterungen. Bis zum Jahr 2031 fließen Nettoinvestitionen in Höhe von 35 Milliarden Euro in den Ausbau des Portfolios von derzeit rund 40 auf dann 65 Gigawatt.
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