Im Februar mussten rund 1.000 Mitarbeiter aus Marketing und Produktmanagement gehen. Jetzt holt Salesforce exakt dieselbe Anzahl an neuen Kräften an Bord. CEO Marc Benioff richtet den Softwarekonzern radikal auf Künstliche Intelligenz aus und rekrutiert dafür gezielt junge Absolventen.
Die frischen Talente sollen die Entwicklung der Plattform Agentforce sowie der neuen Lösung Headless 360 beschleunigen. Das Management will die exponentielle Entwicklung der Technologie nutzen. Dafür tauscht der Konzern etablierte Positionen gegen junge Entwickler aus. Dieser Umbau passt zum aktuellen Marktumfeld im Technologiesektor, in dem spezialisierte KI-Fachkräfte stark gefragt bleiben.
Milliardenschwere Rückkäufe und neue Ziele
Salesforce flankiert den personellen Umbau mit massiven Kapitalrückflüssen. Ein im März gestartetes, milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs stützen. Aktionäre profitierten erst vergangene Woche von einer erhöhten Quartalsdividende.
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Parallel blickt das Management optimistisch in die Zukunft. Nach der Integration des Datenmanagementspezialisten Informatica hob der Vorstand das organische Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar an. Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen mit Erlösen von rund 46 Milliarden Dollar.
Aktie bleibt unter Druck
An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus bisher kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei rund 155 Euro und hat seit Jahresbeginn 28 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zur langfristigen 200-Tage-Linie bleibt mit einem Minus von 21 Prozent deutlich. Ein extrem niedriger RSI-Wert signalisiert Marktbeobachtern allerdings, dass das Papier mittlerweile stark überverkauft ist.
Die nächsten operativen Impulse stehen bereits fest. Auf dem heutigen FinServ Summit in New York präsentiert Salesforce neue KI-Anwendungen für die Finanzindustrie. Ende Mai folgt die virtuelle Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre unter anderem über die Erweiterung von zwei Aktienvergütungsplänen ab.
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