Salesforce: 1.000 Absolventen für Agentforce-Expansion

Salesforce ersetzt 1.000 Stellen durch KI-Experten und hebt Umsatzziel auf 63 Milliarden Dollar an. Die Aktie bleibt trotzdem schwach.

Salesforce Aktie
Kurz & knapp:
  • 1.000 neue KI-Spezialisten eingestellt
  • Umsatzziel für 2030 angehoben
  • Aktie seit Jahresstart im Minus
  • Neue KI-Lösungen für Finanzbranche

Im Februar mussten rund 1.000 Mitarbeiter aus Marketing und Produktmanagement gehen. Jetzt holt Salesforce exakt dieselbe Anzahl an neuen Kräften an Bord. CEO Marc Benioff richtet den Softwarekonzern radikal auf Künstliche Intelligenz aus und rekrutiert dafür gezielt junge Absolventen.

Die frischen Talente sollen die Entwicklung der Plattform Agentforce sowie der neuen Lösung Headless 360 beschleunigen. Das Management will die exponentielle Entwicklung der Technologie nutzen. Dafür tauscht der Konzern etablierte Positionen gegen junge Entwickler aus. Dieser Umbau passt zum aktuellen Marktumfeld im Technologiesektor, in dem spezialisierte KI-Fachkräfte stark gefragt bleiben.

Milliardenschwere Rückkäufe und neue Ziele

Salesforce flankiert den personellen Umbau mit massiven Kapitalrückflüssen. Ein im März gestartetes, milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm soll den Kurs stützen. Aktionäre profitierten erst vergangene Woche von einer erhöhten Quartalsdividende.

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Parallel blickt das Management optimistisch in die Zukunft. Nach der Integration des Datenmanagementspezialisten Informatica hob der Vorstand das organische Umsatzziel für das Geschäftsjahr 2030 auf 63 Milliarden US-Dollar an. Für das kommende Jahr rechnet das Unternehmen mit Erlösen von rund 46 Milliarden Dollar.

Aktie bleibt unter Druck

An der Börse spiegelt sich dieser Optimismus bisher kaum wider. Die Aktie notiert aktuell bei rund 155 Euro und hat seit Jahresbeginn 28 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zur langfristigen 200-Tage-Linie bleibt mit einem Minus von 21 Prozent deutlich. Ein extrem niedriger RSI-Wert signalisiert Marktbeobachtern allerdings, dass das Papier mittlerweile stark überverkauft ist.

Die nächsten operativen Impulse stehen bereits fest. Auf dem heutigen FinServ Summit in New York präsentiert Salesforce neue KI-Anwendungen für die Finanzindustrie. Ende Mai folgt die virtuelle Hauptversammlung. Dort stimmen die Aktionäre unter anderem über die Erweiterung von zwei Aktienvergütungsplänen ab.

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Über Dieter Jaworski 3539 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

Als unabhängiger Finanzanalyst unterstütze ich seit 2002 private und institutionelle Anleger bei der Entwicklung nachhaltiger Finanzstrategien. Meine Leidenschaft für Finanzen und Zahlen reicht jedoch viel weiter zurück – über 40 Jahre. Diese langjährige Begeisterung, kombiniert mit über zwei Jahrzehnten professioneller Erfahrung in Aktienanalyse und Vermögensaufbau, bildet die Basis meiner Arbeit.

Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

Meine Expertise & Arbeitsweise: Transparenz und klare Regeln

Mein Ansatz kombiniert tiefes Fachwissen mit praktischer Erfahrung. Meine Kernkompetenzen umfassen die präzise Aktienanalyse anhand quantitativer und qualitativer Faktoren, die Entwicklung langfristiger Vermögensaufbaustrategien und diszipliniertes Risikomanagement.

Seit 2014 setze ich meine Strategie öffentlich und transparent im Wikifolio „2M – Market Momentum“ um. Dieses Portfolio fokussiert auf Aktien mit starkem Momentum, die gleichzeitig strenge fundamentale Kriterien (Marge, Verschuldung, Ertragskraft) erfüllen. Es spiegelt meine Kernprinzipien wider:

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