Salesforce Aktie: KI-Coup in Davos

Salesforce stellt auf dem Weltwirtschaftsforum 2026 seine neue KI-Plattform vor, während Insider-Verkäufe und Analystenmeinungen die Aktienentwicklung prägen.

Salesforce Aktie
Kurz & knapp:
  • KI-Assistent EVA unterstützt 3.000 Teilnehmer in Davos
  • Insider-Verkauf von Direktorin Neelie Kroes
  • Analysten bekräftigen optimistische Kursziele
  • Novartis plant globale Implementierung der Plattform

Salesforce rückt mit einem spektakulären Einsatz seiner KI-Technologie ins Rampenlicht. Beim Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos, das vom 19. bis 23. Januar stattfindet, kommt erstmals die neue KI-Assistenz „EVA“ zum Einsatz – und unterstützt dabei über 3.000 der einflussreichsten Führungskräfte der Welt.

Die Zahlen beeindrucken: Mit mehr als 450 hochkarätigen Veranstaltungen wird dies das größte Treffen in der Geschichte der Organisation. EVA basiert auf der Agentforce 360-Plattform von Salesforce und greift auf über ein Jahrzehnt institutioneller Daten des Weltwirtschaftsforums zurück. Die Plattform verarbeitet mehr als 500 benutzerdefinierte Objekte aus dem Salesforce CRM.

Mehr als nur ein Chatbot

Was unterscheidet EVA von herkömmlichen KI-Assistenten? Der digitale Concierge kann eigenständig Termine vereinbaren, verschieben oder absagen. Er erstellt innerhalb von Sekunden umfassende Briefing-Dokumente für bilaterale Treffen und gibt Turn-by-Turn-Navigation auf dem Veranstaltungsgelände. „Dies ist das Agentic Enterprise, das zum Leben erwacht“, erklärte CEO Marc Benioff am 15. Januar 2026.

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Børge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums, betont die Tragweite: „Wir erschließen das gesamte institutionelle Wissen des Weltwirtschaftsforums und stellen es jedem einzelnen Teilnehmer direkt zur Verfügung.“

Insider-Verkäufe überschatten Erfolg

Doch nicht alles glänzt. Direktorin Neelie Kroes veräußerte am 14. Januar 2026 insgesamt 3.893 Aktien für 929.275 Dollar zu einem Durchschnittspreis von 238,70 Dollar. Nach der Transaktion hält sie noch 7.299 Anteile.

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Der Zeitpunkt wirft Fragen auf: Die Aktie verzeichnete in der vergangenen Woche einen Rückgang von 10 Prozent und notiert aktuell bei 233,53 Dollar. Trotz der beeindruckenden Bruttomargen von 77,7 Prozent und einer „GOOD“-Bewertung durch InvestingPro zeigt der jüngste Insider-Verkauf eine gewisse Vorsicht.

Analystenstimmen bleiben optimistisch

Die Experten lassen sich nicht beirren. Wolfe Research bekräftigte sein „Outperform“-Rating mit einem Kursziel von 350 Dollar. Cantor Fitzgerald hält an „Overweight“ mit einem Ziel von 325 Dollar fest und verweist auf das ehrgeizige Umsatzziel von 60 Milliarden Dollar bis zum Geschäftsjahr 2030. Goldman Sachs startete die Coverage mit „Buy“ und einem Kursziel von 330 Dollar.

Die Integration bei Novartis unterstreicht die Bedeutung von Agentforce. Der Pharmakonzern plant eine globale Implementierung über die nächsten fünf Jahre, um Kundeninteraktionen über Marketing, Vertrieb und Patientenservices hinweg zu vereinheitlichen.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.