Santhera Pharmaceuticals lässt die reine Forschungsphase hinter sich. Der Schweizer Biotech-Spezialist fokussiert sich nun voll auf die Vermarktung seines Medikaments Agamree. Das Ziel: Die Profitabilität rückt in greifbare Nähe.
Finanzielle Stabilität und Expansion
Das Management peilt für das dritte Quartal 2026 den Cashflow-Breakeven an. Im vergangenen Jahr verdoppelte das Unternehmen seinen Umsatz fast auf 77,2 Millionen CHF. Eine Meilensteinzahlung von Nxera Pharma über 40 Millionen USD stärkte Anfang 2026 die Kasse deutlich.
Indes treibt Santhera die Expansion in Europa voran. In Italien ist die Erstattung beschlossen, während in Spanien der kommerzielle Start für das dritte Quartal geplant ist. Auch für den Heimatmarkt Schweiz liegt die Zulassung bereits vor. Santhera plant dort den Launch für das zweite Halbjahr.
Operative Fortschritte und Marktlage
Ein wichtiger Impuls kommt von der europäischen Zulassungsbehörde EMA. Der zuständige Ausschuss empfahl im April, Agamree künftig auch für Kinder ab zwei Jahren zuzulassen. Bisher galt die Zulassung erst ab vier Jahren. Dies erweitert die potenzielle Patientengruppe in der EU erheblich.
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Die Aktie beendete die Woche bei 19,20 Euro. Trotz eines leichten Tagesverlusts von 1,23 Prozent liegt das Papier seit Jahresbeginn deutlich im Plus. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit einem Wert von 21,8 derzeit eine technisch überverkaufte Lage.
In der kommenden Woche steht die Generalversammlung an. Neben Berichten zum Geschäftsverlauf schlägt der Verwaltungsrat Dr. Srishti Gupta als neues Mitglied vor. Aktionäre warten vor allem auf Details zu den Marktanteilen in den neuen Kernmärkten.
Die Weichen für das zweite Halbjahr sind gestellt. Santhera muss nun beweisen, dass die Expansion in Spanien und der Schweiz die nötige Dynamik liefert. Gelingt der Ausbruch über den Widerstand bei 17,72 CHF, rücken die April-Hochs wieder ins Visier.
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