184,08 Euro zeigen die Börsentafeln am Dienstag für die SAP an. Die Notierungen sind damit minimalst um 0,03 % geklettert und bleiben auf höchstem Niveau in einer Seitwärtsbewegung. Zur Einordnung: 57,22 Euro Abstand sind es damit „nur“ noch zum Zwölfmonatshoch bei 241,30 Euro: SAP hat sich an der Börse wieder nach oben gearbeitet, die früheren Höchstkurse sind aber noch ein gutes Stück entfernt. Bis 200 Euro fehlen der Aktie fast 16 Euro.
SAP aus gutem Grund so stark geklettert
Für den jüngsten Aufschwung waren vor allem die Geschäftszahlen verantwortlich. Im zweiten Quartal erreichte der aktuelle Cloud Auftragsbestand 22,93 Milliarden Euro. Währungsbereinigt entsprach das einem Zuwachs von 26 %. Die Cloud Erlöse stiegen auf 6,28 Milliarden Euro. Ausgerechnet bei diesem Geschäft sieht JPMorgan allerdings Risiken. Die Bank hatte ihr Kursziel für SAP von 260 Euro auf 175 Euro gesenkt und die Einstufung auf Neutral zurückgenommen. Begründet wurde die vorsichtigere Haltung unter anderem mit der möglichen Entwicklung der vertraglich zugesicherten Cloud-Umsätze. JPMorgan sieht zudem Risiken für die Margen, falls höhere Investitionen notwendig werden, um beim Wettbewerb und bei KI Produkten Schritt zu halten.
Das ist für SAP keine Nebensache. Das Cloud Geschäft trägt einen erheblichen Teil der Wachstumserwartungen. Schwächeres Wachstum beim Auftragsbestand oder höhere Kosten würden deshalb auch die Erwartungen an die künftigen Gewinne treffen. SAP selbst investiert weiter in KI und baut seine Angebote mit KI-Agenten aus. An der Börse wird nun darauf geachtet, wie schnell daraus zusätzliche Umsätze entstehen und welche Kosten dafür anfallen.
Die übrigen Analysten bleiben deutlich zuversichtlicher. Die durchschnittlichen Kursziele bewegen sich weiterhin oberhalb von 200 Euro.
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