SAP und Fresenius rücken enger zusammen — und setzen dabei auf ein Startup, das die fragmentierte Krankenhaus-IT in Deutschland grundlegend verändern soll. Das gemeinsame Investment in Avelios Medical ist der bislang konkreteste Schritt ihrer im Januar angekündigten KI-Partnerschaft.
Avelios als Kernstück des digitalen Gesundheitsökosystems
Avelios Medical entwickelt ein modulares, cloud-natives Krankenhausinformationssystem, das klinische und administrative Prozesse auf einer einheitlichen Plattform zusammenführt. Die technische Basis: SAPs Business Technology Platform, die KI-Dienste, Datenmanagement und Integration in die SAP Business Suite bündelt.
Fresenius bringt in diese Konstellation operative Erfahrung aus dem Klinikbetrieb ein — ein Faktor, der rein technologiegetriebenen Lösungen häufig fehlt. Das erklärte Ziel ist ein offenes, interoperables digitales Gesundheitsökosystem für Deutschland und Europa. Für das Gesamtprojekt hatten beide Konzerne mittelfristig einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag in Aussicht gestellt.
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Dividende morgen, Kurs weit unter Hochs
Aktionäre erhalten am Freitag ihre Ausschüttung: Die Dividende beträgt 2,50 Euro je Aktie — 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Gesamtausschüttung liegt bei rund 2,9 Milliarden Euro, was einer Ausschüttungsquote von 40,7 Prozent des Gewinns nach Steuern (non-IFRS) entspricht — exakt an der Untergrenze der eigenen Dividendenpolitik.
Der operative Unterbau ist solide. Im ersten Quartal 2026 wuchs der Cloud-Umsatz um 27 Prozent, der aktuelle Cloud-Auftragsbestand kletterte auf 21,9 Milliarden Euro. SAP hält an seiner Jahresprognose fest und erwartet einen Cloud-Umsatz zwischen 25,8 und 26,2 Milliarden Euro.
Am Kurszettel spiegelt sich das bislang kaum wider. Mit 147,88 Euro notiert die Aktie rund 45 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 271,60 Euro und damit auch deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus fast 27 Prozent. Immerhin: Vom April-Tief bei 139,12 Euro hat sich der Kurs etwas erholt — und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm läuft weiter, dessen erste Tranche SAP Anfang April abschloss.
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