Schoeller-Bleckmann (SBO) setzt am heutigen Mittwoch einen markanten Punkt in der Finanzplanung. Während die Dividende von 0,75 Euro je Aktie an die Anteilseigner fließt, bereitet das Management bereits die nächste Stufe der Kapitalverwendung vor.
Flexiblere Kapitalstrategie
Ein neues Mandat erlaubt dem Vorstand, innerhalb der nächsten 30 Monate bis zu zehn Prozent des Grundkapitals über die Börse zurückzukaufen. Die finanzielle Basis dafür ist vorhanden. Zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres verfügte der Ölfeldausrüster über liquide Mittel von rund 281,5 Millionen Euro.
An der Börse zeigt sich das Papier stabil. Die Aktie notiert bei 33,90 Euro und damit knapp über dem 100-Tage-Durchschnitt. Indes deutet ein Relative-Stärke-Index (RSI) von 84,1 auf eine kurzfristig sehr ambitionierte Bewertung hin.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei SBO?
Fokus auf neue Geschäftsfelder
SBO treibt parallel die Diversifizierung voran, um die Abhängigkeit vom klassischen Öl- und Gasgeschäft zu verringern. Im Fokus stehen Projekte in der Geothermie sowie die Gewinnung von Helium und Lithium. Um diese technologische Neuausrichtung zu begleiten, wurde der Aufsichtsrat auf sechs Mitglieder erweitert und Franz Viehböck neu in das Gremium gewählt.
Operativ gilt das laufende Jahr als Übergangsphase. Nach einem Umsatzrückgang auf rund 455 Millionen Euro im Vorjahr liegt die Priorität nun auf der Effizienzsteigerung. Im Mai 2026 legt der Konzern die Ergebnisse für das erste Quartal vor, die Aufschluss über die Beständigkeit der Auftragseingänge geben werden.
SBO-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue SBO-Analyse vom 13. Mai liefert die Antwort:
Die neusten SBO-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für SBO-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
SBO: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

