Schneider Electric hat am Montag Medienberichten zufolge den Rückkauf von 117.851 eigenen Aktien für insgesamt 29.006.030 Euro gemeldet. Die Käufe dienen dazu, Verpflichtungen aus langfristigen Vergütungsprogrammen zu erfüllen. Die Aktie legte gestern um 3,7% zu.
Die Rückkäufe erfolgten in der vergangenen Woche. Als Zweck nennt die Mitteilung die Erfüllung von Verpflichtungen aus langfristigen Anreizplänen.
Kooperationen für Rechenzentren und Industrie
Schneider Electric kündigte am 22. Oktober gemeinsam mit Nscale und Start Campus einen digitalen Pilotzwilling für den Rechenzentrumscampus in Sines an. Nach Unternehmensangaben verbindet das Vorhaben Modelle für Stromversorgung, Kühlung, elektrische Systeme und Betrieb. Es soll den Aufbau von KI-Fabriken unterstützen.
Bereits am 21. Oktober hatte Schneider Electric eine strategische Zusammenarbeit mit NVIDIA und HPE angekündigt. Die Partner wollen KI-Agenten für die Prozess- und Schwerindustrie entwickeln, die ihre Aufgaben direkt am Einsatzort erledigen. Als Anwendungsfelder nennt Schneider Electric die Überwachung des Betriebs, Cybersicherheit und die Optimierung des Energieeinsatzes.
Ebenfalls am 21. Oktober stellte das Unternehmen Medienberichten zufolge sein „RapidScale Modular Data Center Reference Design 115“ vor. Dabei handelt es sich um einen vorentwickelten Referenzentwurf für modulare KI-Fabriken.
Höheres Gewinnziel nach Umsatzwachstum
Am 16. Oktober meldete Schneider Electric Medienberichten zufolge einen Quartalsumsatz von 11.460 Millionen Euro. Das organische Wachstum betrug 16,9%.
Die Angaben beziehen sich auf das dritte Quartal 2026. Zugleich hob Schneider Electric das Ziel für das bereinigte EBITA im Gesamtjahr 2026 an.
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