ServiceNow rüstet sich für den Kampf um die besten Software-Entwickler. Auf der Hauptversammlung winkten die Aktionäre eine massive Aufstockung des Vergütungsprogramms durch. Der Konzern darf nun 38 Millionen zusätzliche Aktien ausgeben. Das sichert zwar Top-Talente, birgt aber ein klares Risiko.
Die neu genehmigte Reserve entspricht rund 3,7 Prozent der ausstehenden Aktien. Eine spürbare Verwässerung droht. Die Konsequenz: Das Management steuert bereits gegen. Im Januar beschloss der Vorstand ein milliardenschweres Rückkaufprogramm. Fünf Milliarden US-Dollar stehen bereit, um den Effekt der neuen Mitarbeiteraktien abzufedern.
Gegenwind für Zoom-Chef
Bei den Vorstandswahlen zeigten sich die Investoren weitgehend einig. Alle Kandidaten erhielten das Mandat für ein weiteres Jahr. Eine Ausnahme bildete Eric S. Yuan. Der Zoom-Gründer kassierte fast 174 Millionen Gegenstimmen. Das war der mit Abstand stärkste Widerstand gegen einen Kandidaten. Ein Antrag auf mehr direkte Mitspracherechte der Aktionäre scheiterte derweil deutlich.
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Wichtige Hürden im Chart
An der Börse kämpft das Software-Unternehmen um eine Trendwende. Am Freitag schloss das Papier bei gut 102 US-Dollar. Auf Monatssicht steht damit ein Plus von rund 20 Prozent auf der Kurstafel. Auf Jahressicht bleibt ein bitterer Verlust von fast 50 Prozent.
Charttechnisch rückt nun die 100-Tage-Linie ins Visier. Diese verläuft aktuell bei knapp 110 US-Dollar. Sie markiert den nächsten großen Widerstand für die laufende Erholung.
Die nächste Bewährungsprobe folgt in wenigen Tagen. Am 27. Mai stellt sich Finanzchefin Gina Mastantuono auf der Jefferies-Konferenz den Fragen der Investoren. Einen Tag später rücken neue US-Inflationsdaten in den Mittelpunkt. Diese Zahlen dürften die Zinsfantasien und damit auch die Bewertung von Software-Aktien maßgeblich beeinflussen.
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