Siemens hat am Freitag im breiten Abverkauf europäischer Aktien 2,9% verloren. Reuters führte die schwache Marktstimmung auf die globale Korrektur bei KI-Aktien und Unsicherheit über KI-Investitionen zurück. Parallel zu diesem Marktumfeld meldete Siemens in den vergangenen Tagen den Abschluss einer Übernahme und weitere Aktienrückkäufe.

MERMEC-Geschäfte gehören zu Siemens Mobility

Am Mittwoch schloss Siemens die Übernahme mehrerer Kerngeschäfte der MERMEC-Gruppe von MERMEC ab. Nach Unternehmensangaben gehören die übernommenen Bereiche zu Siemens Mobility.

Reuters nannte im Zusammenhang mit dem Abverkauf ausdrücklich Siemens Energy als betroffenen KI-Ausrüster. Die von der Nachrichtenagentur beschriebene Unsicherheit über KI-Investitionen betrifft damit das Börsenumfeld; daraus lässt sich kein spezifischer Auslöser für den Kursrückgang von Siemens AG ableiten.

Auch beim Aktienrückkauf meldete Siemens Fortschritte: Im Zeitraum vom 26. Oktober bis einschließlich 1. November kaufte das Unternehmen rund 360.000 eigene Aktien zurück.

Die Mitteilung vom 2. November bezifferte das gesamte Rückkaufvolumen seit Beginn des Programms auf rund 5,6 Millionen Aktien. Der Rückkauf hatte am 1. Juli begonnen.

Healthineers plant Namensänderung

Am Donnerstag kündigte Siemens Healthineers an, seinen Namen in „Healthineers“ zu ändern. In der gemeinsamen Mitteilung ordneten Siemens und Siemens Healthineers diesen Schritt dem Weg zur Eigenständigkeit zu.

Die Unternehmen nannten dabei eine geplante Entkonsolidierung durch Abspaltung 2027. Damit bleibt die Maßnahme eine Planung, während Siemens den Erwerb der MERMEC-Kerngeschäfte bereits als abgeschlossen gemeldet hat.