Siemens liefert auf der Hannover Messe handfeste Beweise für seine milliardenschwere KI-Strategie. Der Industriekonzern präsentierte am Montag nicht nur eine neue Software für autonome Ingenieursaufgaben. Im Hintergrund arbeitet bereits der erste humanoide Roboter in einer echten Fabrik.
Software plant autonom
Bisher lieferte Künstliche Intelligenz in der Industrie meist nur Empfehlungen. Der neue „Eigen Engineering Agent“ geht einen Schritt weiter. Das System plant und erledigt Automatisierungsaufgaben völlig selbstständig. Siemens verspricht dadurch Effizienzgewinne von bis zu 50 Prozent. Das Produkt ist ab sofort auf dem Markt.
Parallel dazu treibt der Konzern die physische Automatisierung voran. In der Elektronikfabrik in Erlangen hat Siemens den humanoiden Roboter HMND 01 Alpha erfolgreich getestet. Die Maschine basiert auf Technologie von NVIDIA. Sie übernahm völlig autonom Logistikaufgaben wie das Greifen und Transportieren von Behältern.
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Humanoid-Roboter im Echtbetrieb
Die Leistungsdaten des Roboters fallen positiv aus. Die Maschine erreichte einen Durchsatz von 60 Behälterbewegungen pro Stunde. Sie lief mehr als acht Stunden am Stück. Die Erfolgsquote beim Greifen lag bei über 90 Prozent.
Besonders relevant: Der Test fand bereits im Januar statt. Siemens wählte dafür kein steriles Labor, sondern eine reale Produktionsumgebung. Der Roboter arbeitete direkt neben menschlichen Mitarbeitern und anderen Maschinen. Fehler hätten echte Konsequenzen für die Produktion gehabt.
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Blaupause für die Industrie
Siemens baut das Werk in Erlangen aktuell zur weltweit ersten vollständig KI-gesteuerten Fabrik um. Der Standort dient ab diesem Jahr als Referenzmodell für andere Industrieunternehmen. Dahinter steht eine massive Investitionsoffensive. Der Konzern beschäftigt mittlerweile mehr als 1.500 KI-Experten und hält über 2.000 entsprechende Patentfamilien.
Der Handlungsdruck in der Branche wächst. Vasi Philomin, KI-Chef bei Siemens, sieht die Automatisierungstechnik zunehmend als Flaschenhals. Hersteller müssen immer komplexere Systeme liefern. Qualifizierte Ingenieure bleiben jedoch Mangelware.
Die Präsentationen auf der Hannover Messe belegen den operativen Fortschritt. Siemens spricht nicht mehr nur über Visionen für die Fabrik der Zukunft. Der Konzern liefert kommerziell verfügbare Produkte und messbare Leistungsdaten aus dem laufenden Betrieb. Das ehrgeizige Ziel eines industriellen KI-Betriebssystems nimmt damit konkrete Formen an.
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