Siemens hat am 19. Oktober den Rückkauf von 360.276 eigenen Aktien gemeldet. Seit Beginn des Programms summierten sich die Käufe auf 4.858.187 Aktien. Die Rückkäufe stehen neben einer strategischen Investition in Skeleton Technologies und einem Großauftrag für Siemens Mobility.

Das Rückkaufprogramm begann am 1. Juli. Die jüngste Pflichtmitteilung erfasst die Käufe vom 12. bis einschließlich 18. Oktober; bis zu diesem Stichtag gilt auch die ausgewiesene Gesamtsumme.

Jefferies senkt die Einstufung

Jefferies stufte Siemens Medienberichten zufolge am 15. Oktober von „Buy“ auf „Hold“ ab. Zugleich hob das Analysehaus das Kursziel von 277 auf 300 Euro an. Die höhere Zielmarke ging damit mit einer vorsichtigeren Einstufung einher.

Am 14. Oktober gab Siemens eine strategische Investition in Skeleton Technologies und eine exklusive Partnerschaft bekannt. Diese umfasst die Integration und Vermarktung von Skeletons Superkondensator-Technologie im Rechenzentrumsmarkt. Siemens erhält exklusive Rechte, die Produkte dort zu verkaufen und zu skalieren.

Milliardenauftrag für Siemens Mobility

Siemens Mobility meldete am 15. Oktober einen Auftrag über mehr als zwei Milliarden Euro. Auftraggeber sind die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und der Regionalverband Großraum Braunschweig. Der Auftragswert umfasst neben den Fahrzeugen auch Instandhaltung und zugehörige Einrichtungen.

Bestellt wurden 113 dreiteilige Mireo-Plus-B-Batteriezüge. Zum Paket gehören Depots sowie die digitale Instandhaltung über 30 Jahre. Außerdem enthält der Auftrag eine Option auf bis zu 132 weitere Züge; diese sind damit noch nicht fest bestellt.

Als nächster bestätigter Berichtstermin steht der 12. November 2026 an. Dann veröffentlicht Siemens in München die Geschäftszahlen für das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2026.