Siemens Energy drückt beim Aktienrückkauf aufs Tempo. Ein gigantischer Auftragsbestand und optimistische Analysten treiben den Kurs der Aktie. Die Probleme der Windkraft-Tochter Gamesa rücken dabei fast in den Hintergrund.
Der Energietechnikkonzern schüttet mehr Kapital an seine Aktionäre aus. Das Management erhöhte das laufende Rückkaufprogramm am Montag auf drei Milliarden Euro. Ein starker Mittelzufluss aus den Kernsegmenten macht diesen Schritt möglich.
Großbanken schrauben ihre Erwartungen massiv nach oben. Analysten loben besonders das dynamische Netzgeschäft und den Absatz von Gasturbinen. Daraus resultieren neue Kursziele für die Aktie:
– Jefferies: 215 Euro (zuvor 164 Euro)
– Goldman Sachs: 212 Euro (zuvor 185 Euro)
– Deutsche Bank: 200 Euro (zuvor 195 Euro)
US-Markt befeuert das Wachstum
Die Basis für diesen Optimismus liefert das operative Geschäft. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt einen historischen Rekordwert von 154 Milliarden Euro. Allein im zweiten Geschäftsquartal sammelte Siemens Energy neue Aufträge für fast 18 Milliarden Euro ein.
Nordamerika entwickelt sich dabei zum wichtigsten Motor. Neue KI-Rechenzentren und die breite Elektrifizierung der Industrie treiben die Nachfrage nach Netzinfrastruktur. In den USA verdoppelten sich die neuen Aufträge im Vergleich zum Vorjahr. Die Folge: Mit einem Book-to-Bill-Verhältnis von 1,72 wächst das Polster weiter an. Der Konzern gewinnt deutlich mehr Aufträge, als er aktuell abarbeitet.
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Gamesa bleibt die Dauerbaustelle
Eine Hürde bleibt die kriselnde Windtochter Siemens Gamesa. Das Management konnte die Verluste im abgelaufenen Quartal zwar eindämmen. Investoren achten aber weiterhin genau auf die Qualitätskosten und den Start neuer Offshore-Projekte.
An der Börse überwiegt aktuell die Zuversicht. Die Aktie notiert am Dienstag bei 172,20 Euro und verzeichnet damit ein Plus von gut 40 Prozent seit Jahresbeginn.
Im Juni stehen wichtige Investorenkonferenzen an. Dort wird das Management weitere Details zur langfristigen Strategie präsentieren.
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