Für Siemens Energy sieht es auch nach einem starken Freitag nicht besonders erfreulich aus. Die Aktie befindet sich in einem klaren Abwärtstrend. Das Papier war im Laufe der vergangenen Woche massiv unter Druck geraten. Noch am Mittwoch war die Aktie zeitweise mit 131,56 Euro bewertet worden. Am Freitagmorgen startete das Papier dann auf einem absoluten Tiefpunkt bei 112,06 Euro und konnte sich anschließend etwas aufrappeln.
118,10 Euro wurden an der Börse Xetra am Ende des Handelstages am Freitag bezahlt. Bei Tradegate wurde die Aktie beispielsweise mit 116,86 Euro bewertet. Auch das war noch ein Plus in Höhe von 3,5 %. Allerdings ist die Aktie im Verlauf der Woche insgesamt deutlich schwächer geworden.
KI-Schwäche war hier der große Grund
Die Notierungen leiden vor allem unter der Schwäche der KI-Industrie. Diese ist an den Börsen dafür bestraft worden, dass die Demokraten in den USA bei den Midterms gewonnen haben. Das wiederum bedeutet, dass möglicherweise stärkere Regulierungen für die KI-Industrie anstehen.
Dies wiederum würde bedeuten, dass die Investitionen in KI-Rechenzentren möglicherweise etwas gestreckt würden, also langsamer vonstatten gingen. Hier könnte es kurzfristig zu einem Rückgang in Höhe von bis zu 30 % kommen, so eine Analystenstimme.
Das wiederum würde auch Siemens Energy treffen. Insofern hat der Markt die Aktie bestraft.
Allerdings haben sich Analysten mit dem Papier beschäftigt und teilweise ihre extrem hohen Kursziele noch einmal bestätigt. Insgesamt sind die Kursziele der Analysten anders als bei anderen KI-Werten auf einem sehr hohen Niveau geblieben und haben sich trotz der zurückliegenden Verluste kaum verändert. Das wiederum bedeutet, dass das Kurspotenzial weiterhin eminent groß ist.
Dies dürfte sich auch am 11. November bestätigen, wenn das Unternehmen seine Quartalszahlen zum vierten Quartal vorlegt. Insofern ist die Stimmung derzeit deutlich schlechter als die wirtschaftliche Realität bei Siemens Energy.
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