Siemens Energy steht vor kurzfristigen Herausforderungen. Das Unternehmen ist in den vergangenen Tagen weiter massiv abgestraft worden. Siemens Energy kann allerdings die laufende Woche offensichtlich positiv beenden. Die Notierungen sind bei 115,26 Euro zu sehen. Um 1,28 % geht es dabei aufwärts. In der Spitze hatte die Aktie heute sogar deutlich mehr gewonnen.
Dann kamen sofort wieder Gewinnmitnahmen, die daran erinnern, dass das Unternehmen tatsächlich unter Beobachtung steht. Warum? Die KI-Industrie steht vor allem unter Druck, weil jetzt neben den ohnehin schwierigen Finanzierungsbedingungen für die immensen Investitionen auch noch politischer Druck entsteht.
Wahlen waren ein zusätzliches Problem für die Siemens Energy
Die Midterm-Wahlen in den USA legen nahe, dass die Rahmenbedingungen für das Unternehmen schwächer werden. Siemens Energy hängt daran, dass weiterhin in die KI und in den Aufbau von KI-Rechenzentren investiert wird. Das wiederum ziehen die Börsen ganz offensichtlich jetzt in Zweifel, weil die Demokratische Partei in den USA an ihrer Basis mit Protesten rechnen müsste, wenn die KI-Rechenzentren weiter so massiv ausgebaut werden sollen wie bislang.
Die Branche befürchtet insgesamt hier Hindernisse. Siemens Energy hängt etwas daran. Allerdings haben sich Analysten davon noch nicht ins Bockshorn jagen lassen. Vielmehr warten die Analysten offensichtlich auf die Zahlen, die am 11. November zum vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres gemeldet werden. Das Unternehmen dürfte hier die ursprünglichen Erwartungen übertreffen.
Analysten gehen teilweise von Kurszielen oberhalb von 200 Euro aus. In der Spitze der Bewertungen werden sogar teils 245 Euro oder etwas mehr genannt. Hier ist vor allem die Bank of America kürzlich aufgefallen, die von einem langfristigen Kursziel von 250 bis 260 Euro sprach.
Hintergrund ist der Umstand, dass Siemens Energy stärker sei, als am Markt angenommen werde. Am 11. November wird das Unternehmen dann selbst der derzeit schlechten Stimmung gegensteuern können. Faktisch ist die Aktie tatsächlich im formalen Abwärtstrend.
Analysten wehren sich hingegen offensichtlich sehr stark gegen diese Bewertung durch die Börsen und sind weiterhin der Meinung, dass die Kursziele weit oben liegen.
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