In einer Erlanger Werkshalle greift ein Roboter nach Behältern. Er transportiert Material und arbeitet direkt neben menschlichen Kollegen. Siemens hat gemeinsam mit dem Startup Humanoid und NVIDIA einen Meilenstein erreicht. Ein humanoider Roboter absolvierte eine komplette Schicht im laufenden Produktionsbetrieb. Ganz ohne schützende Absperrungen.
Härtetest in der realen Produktion
Der Roboter HMND 01 Alpha übernahm logistische Aufgaben. Er bewegte 60 Behälter pro Stunde. Dabei erreichte die Maschine eine Erfolgsquote von über 90 Prozent. Der Versuch lief acht Stunden lang fehlerfrei. Das Besondere: Siemens probte nicht im Labor. Der Einsatz fand unter echten Bedingungen statt. Fehler hätten direkte Konsequenzen für die Produktion gehabt.
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Siemens nutzt das eigene Werk als ersten Testlauf. Das Unternehmen nennt diesen Ansatz „Customer Zero“. Siemens integriert den Roboter über die hauseigene Xcelerator-Plattform. Parallel dazu liefert NVIDIA die nötige Rechenleistung. Die Partner nutzten Jetson Thor für Edge-Computing. Das beschleunigte die Entwicklung massiv. Statt der üblichen zwei Jahre dauerte der Prozess nur sieben Monate. Das Ziel: ein fertiges Modell für andere Industriekunden.
Umbau zur reinen Technologiefirma
Der Robotik-Erfolg passt zur neuen Strategie. Konzernchef Roland Busch baut Siemens radikal um. Unter dem Motto „One Tech Company“ will er Hardware und Software enger verzahnen. Dafür bricht der Vorstand alte Strukturen auf. Der Konzern zerlegt die großen Sparten Digital Industries und Smart Infrastructure. Sie sollen künftig in sechs bis sieben kleineren Einheiten agieren.
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Hinzu kommt die geplante Trennung von der Medizintechnik. Siemens will einen großen Anteil an Healthineers abspalten. In einem ersten Schritt sollen 30 Prozent den Besitzer wechseln. Aktionäre fordern diesen Schritt schon lange. Sie bemängeln fehlende Synergien zum Kerngeschäft. Auf der Hauptversammlung im Februar 2027 stimmen Anteilseigner über das Thema ab. Die regulatorische Prüfung läuft bereits.
An der Börse honorieren Investoren den Kurs. Die Siemens-Aktie legte auf Jahressicht um gut 26 Prozent zu. Aktuell notiert das Papier bei knapp 242 Euro. Im Mai veröffentlicht das Management die Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Dann liefert Siemens frische Daten zur finanziellen Entwicklung des Konzernumbaus.
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