Siemens drückt beim Thema Künstliche Intelligenz aufs Tempo und sichert sich einen Platz in der ersten Reihe der globalen Chipindustrie. Eine erweiterte Partnerschaft mit dem Auftragsfertiger TSMC rückt das lukrative Geschäft mit Halbleiterdesign in den Fokus. Parallel dazu treibt der Konzern seinen tiefgreifenden Konzernumbau voran.
KI-Agenten für den Chip-Entwurf
Der weltgrößte Chipfertiger TSMC setzt bei seinen modernsten Produktionsverfahren auf Software aus München. Siemens liefert mit seinem EDA-Portfolio (Electronic Design Automation) die Werkzeuge, um komplexe Halbleiter zu entwerfen und Fehler im Vorfeld zu minimieren. Ein zentraler Baustein der vertieften Kooperation ist das neue „Fuse EDA AI System“. Diese agentenbasierte Plattform automatisiert weite Teile des Designprozesses.
Um Chips der nächsten Generation fertigen zu können, müssen Zulieferer strenge Vorgaben erfüllen. Siemens hat nun die offiziellen Zertifizierungen für TSMCs fortschrittlichste Prozessknoten erhalten. Die Freigaben umfassen konkret:
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens?
- Unterstützung für die neuesten Chip-Generationen (darunter N3A, N2P und A16).
- Werkzeuge für das Design und die Verifikation von Silizium-Photonik.
- Integration der Solido-Software zur Alterungssimulation im A14-Prozess.
Damit positioniert sich das Unternehmen neben Spezialisten wie Cadence und Synopsys als Schlüsselpartner im TSMC-Ökosystem.
Vorbereitungen für den Healthineers-Spin-off
Während das Softwaregeschäft wächst, sortiert der Vorstand parallel dazu die Struktur neu. Für die Hauptversammlung im Februar 2027 ist eine Abstimmung über die direkte Abspaltung der Siemens Healthineers-Anteile geplant. Nach deutschem Umwandlungsgesetz sollen Aktionäre die Papiere der Medizintechnik-Tochter direkt in ihre Depots eingebucht bekommen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Siemens?
An der Börse kommt der strategische Kurs gut an. Die Siemens-Aktie notiert aktuell bei rund 242 Euro und hat auf Monatssicht knapp 14 Prozent zugelegt. Damit hat das Papier seinen 50-Tage-Durchschnitt von 230,22 Euro spürbar hinter sich gelassen.
Der Ausbau der TSMC-Kooperation stärkt Siemens in einem Markt, der massiv vom globalen KI-Ausbau profitiert. Ob sich die Investitionen in die industrielle Automatisierung bereits im aktuellen Zahlenwerk niederschlagen, zeigt sich im kommenden Monat. Im Mai präsentiert der Konzern die Ergebnisse für das zweite Quartal.
Siemens-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens-Analyse vom 23. April liefert die Antwort:
Die neusten Siemens-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


