Sivers Semiconductors sichert sich frisches Geld von institutionellen Investoren. Die Börse feiert den Schritt mit einem zweistelligen Kurssprung. Parallel dazu überschattet eine behördliche Untersuchung die ehrgeizigen US-Pläne.
Die außerordentliche Hauptversammlung hat die Kapitalerhöhung am Montag formell abgesegnet. Sivers gibt 8,62 Millionen neue Aktien zu je 14,50 Schwedischen Kronen aus. Die Papiere gehen an ausgewählte Investoren wie Hudson Bay Capital und Storebrand.
Anleger reagieren euphorisch. Die Aktie schoss am Dienstag um fast 14 Prozent nach oben. Das Management verpflichtet sich im Gegenzug zu einer Sperrfrist. Für ein halbes Jahr gibt Sivers keine weiteren Aktien aus.
Fokus auf Nasdaq und Technologie
Ein Teil des frischen Kapitals fließt direkt in das operative Geschäft. Sivers investiert 1,5 Millionen US-Dollar in die Partnerschaft mit Tachyon Networks. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen spezielle Funkchips für schnelle Datenübertragungen. Der Rest des Geldes finanziert die Vorbereitung für ein Zweitlisting an der US-Börse Nasdaq.
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Für den geplanten US-Börsengang passt Sivers seine Bilanzen aufwendig an. Der Konzern muss seine Abschlüsse nach den strengen Vorgaben der US-Aufsichtsbehörde PCAOB neu aufstellen. Die Folge: Der Terminkalender gerät durcheinander. Der Jahresbericht verschiebt sich auf den 15. Mai. Die Hauptversammlung folgt erst Mitte Juni.
Behörden prüfen mögliche Lecks
Das breite Interesse der Fondsgesellschaften zeigt Vertrauen in die Strategie. Ein regulatorisches Risiko bleibt. Die schwedische Behörde für Wirtschaftskriminalität ermittelt wegen eines möglichen Geheimnisverrats. Ermittler prüfen, ob Details zu den US-Plänen vor der offiziellen Ankündigung im April durchgesickert sind.
Ein bestätigter Verstoß könnte das US-Listing verzögern und das Vertrauen der amerikanischen Aufsichtsbehörden beschädigen. Sivers muss jetzt Transparenz beweisen. Der nächste wichtige Termin steht bereits fest. Am 20. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal.
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