Sivers Semiconductors drängt an die Wall Street. Der schwedische Chipentwickler bereitet aktuell ein Zweitlisting an der New Yorker Nasdaq vor. Dafür passt das Unternehmen seine Finanzberichte an nordamerikanische Standards an.
Wachstum kostet Geld
Der Fokus auf den US-Markt folgt auf eine Phase starken Wachstums. Der Umsatz kletterte in den vergangenen zwölf Monaten um knapp 33 Prozent. Er erreichte rund 360 Millionen Schwedische Kronen.
Trotz der vollen Auftragsbücher schreibt der Konzern rote Zahlen. Im selben Zeitraum verbuchte Sivers einen Nettoverlust von 186,5 Millionen SEK. Das Ziel: Die Bilanz muss für die strengen US-Prüfer fit werden. Dafür stellt das Management die Abschlüsse nach PCAOB-Standards um.
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Frisches Kapital und neue Aufträge
Parallel dazu baut Sivers sein operatives Geschäft aus. Das Unternehmen meldet einen neuen Entwicklungsvertrag mit Tachyon Networks. Der Deal hat ein Volumen von rund 1,5 Millionen US-Dollar. Er umfasst die Lieferung von speziellen Hochfrequenz-Transceivern für den 5G-Ausbau.
Für diese Expansion in den Bereichen Photonik und Wireless benötigt der Konzern Geld. Aktionäre haben am 11. Mai einer Privatplatzierung zugestimmt. Diese bringt dem Unternehmen Bruttoerlöse von 125 Millionen SEK ein.
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Index-Aufstieg trifft auf Leerverkäufer
An der Börse sorgt der Umbau für Bewegung. Am 13. Mai stieg der Aktienkurs auf 56,65 SEK. Damit erreicht Sivers eine Marktkapitalisierung von fast 13 Milliarden SEK.
Ein weiterer Kurstreiber steht bereits fest. Am 29. Mai rückt die Aktie in den MSCI Sweden Small Cap Index auf. Das zwingt ETF-Anbieter oft zu automatischen Käufen. Indes positionieren sich einige institutionelle Investoren gegen den Trend. Hedgefonds wie Voleon Capital und Two Sigma halten Leerverkaufspositionen von jeweils knapp zwei Prozent.
Aktionäre blicken nun auf die kommenden Tage. Mitte Mai veröffentlicht Sivers den verschobenen Jahresbericht für 2025. Kurz darauf präsentiert das Management die Ergebnisse für das erste Quartal. Diese Dokumente liefern konkrete Details zur Verwendung der frischen Millionen.
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