Sivers Semiconductors erwägt einen Schritt nach New York. Das Unternehmen prüft eine Zweitnotierung an der Nasdaq. Für Anleger war das der entscheidende Impuls.
Am Freitag schoss die Aktie nach oben. In Stockholm schloss sie bei 72,90 SEK. Das entspricht einem Plus von 23,45 Prozent. Auf Tradegate in Deutschland stieg der Kurs um 17,39 Prozent auf 6,345 Euro.
Die Marktkapitalisierung liegt nun bei rund 21,54 Milliarden SEK. Umgerechnet sind das etwa 2,3 Milliarden US-Dollar. Auf Jahressicht hat sich der Kurs versechzehnfacht: plus 1654,94 Prozent.
Verteidigung und KI-Photonik
Zwei Geschäftsfelder treiben das Interesse. Erstens: Verteidigungselektronik. Am 19. Mai sicherte sich Sivers 6,6 Millionen US-Dollar Anschlussfinanzierung für ein laufendes US-Verteidigungsprogramm.
Zweitens: Photonik für KI-Rechenzentren. Hyperscaler bauen ihre Infrastruktur massiv aus. Die Nachfrage nach optischen Hochgeschwindigkeitskomponenten steigt. Sivers gilt als Spezialist für die nächste Generation effizienter Datenverarbeitung.
Die doppelte Story befeuert die Fantasie. Der Kurs legt Woche für Woche zu.
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Hohe Bewertung, keine Gewinne
Trotz der Rallye bleibt die Aktie ein Wachstumswert. Für das Geschäftsjahr 2025 liegt das Verhältnis von Unternehmenswert zu Umsatz bei 60,2. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis ist negativ: minus 6,02.
Das Unternehmen priorisiert Expansion über Gewinne. Analysten bewerten die Aktie mehrheitlich mit „Kaufen“. Allerdings liegen einige Kursziele noch bei 6,55 SEK – deutlich unter dem aktuellen Niveau.
Das zeigt die Dynamik der jüngsten Bewegung. Der Kurs ist schneller gestiegen als viele Prognosen.
Q1-Zahlen als nächster Test
Am Freitag, 29. Mai, legt Sivers die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Investoren erwarten Aufschluss über das Photonik-Wachstum und die Fortschritte im Verteidigungsgeschäft.
Ein weiterer Fokus: der Zeitplan für die Nasdaq-Notierung. Institutionelle Anleger suchen nach Einstiegspunkten für das US-Listing. Die Quartalszahlen könnten die nächste Richtung vorgeben.
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