Sivers Semiconductors rüstet sich für den KI-Boom. Das Unternehmen peilt die US-Börse an und gewinnt namhafte Investoren. Im Hintergrund stoßen interne Führungskräfte allerdings millionenschwere Aktienpakete ab. Am morgigen 5. Mai endet die Frist für Aktionäre, sich für die entscheidende außerordentliche Hauptversammlung zu registrieren.
Frisches Kapital für KI-Rechenzentren
Am 11. Mai stimmen die Anteilseigner über eine gezielte Aktienemission ab. Das schwedische Unternehmen plant, brutto rund 125 Millionen Kronen einzusammeln. Vorgeschlagen ist die Ausgabe von gut 8,6 Millionen neuen Papieren.
Fondsgesellschaften wie Storebrand und DNB haben bereits Zusagen gemacht. Audun Wickstrand Iversen, Fondsmanager bei DNB, sieht in den speziellen Laseroptiken von Sivers einen erheblichen Bewertungstreiber für KI-Rechenzentren. Die Mittel sollen das Wachstum in den Bereichen Photonik und Wireless beschleunigen.
Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Partnerschaft mit Jabil. Gemeinsam entwickeln die Unternehmen optische Transceiver-Module. Diese sollen den massiven Datenaustausch in der nächsten Generation von KI-Clustern energieeffizienter machen.
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US-Ambitionen und Insiderverkäufe
Parallel dazu bereitet Sivers ein mögliches Zweitlisting an der New Yorker Nasdaq vor. Dafür passt das Unternehmen seine Bilanzen an die strengen US-Prüfungsstandards an. Dieser aufwendige Prozess verschiebt den Jahresbericht auf Mitte Mai und die reguläre Hauptversammlung auf den 15. Juni.
Trotz des institutionellen Rückhalts nutzen Insider das aktuelle Kursniveau für Verkäufe. Harish Krishnaswamy, Chef der Wireless-Sparte, veräußerte Ende März Aktien im Wert von knapp 8,8 Millionen Kronen. Vizepräsident Tomas Duffy reduzierte seinen Bestand im gleichen Zeitraum um Papiere für rund 4,5 Millionen Kronen.
Die Aktie pendelte zuletzt nahe der Marke von 38 Kronen. Damit hält sich das Papier in Reichweite seines 52-Wochen-Hochs. Nach der Hauptversammlung am 11. Mai rücken die operativen Zahlen in den Fokus. Den Bericht zum ersten Quartal legt das Management am 20. Mai vor.
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