Sivers Semiconductors: HV auf Juni 15 wegen PCAOB-Audit

Sivers Semiconductors verschiebt Hauptversammlung auf Juni und bereitet Nasdaq-Listing vor. Parallel ermitteln Behörden wegen möglichem Informationsleck.

Sivers Semiconductors Aktie
Kurz & knapp:
  • Hauptversammlung auf 15. Juni verlegt
  • Kapitalerhöhung für KI-Chip-Entwicklung
  • Behörden prüfen möglichen Informationsdiebstahl
  • Jahresabschluss an US-Standards angepasst

Sivers Semiconductors drängt an die Wall Street. Der Weg an die Nasdaq New York bringt den Zeitplan der Schweden jedoch durcheinander. Das Unternehmen verschiebt seine Hauptversammlung auf Mitte Juni. Parallel dazu ermitteln die Behörden wegen eines möglichen Informationslecks.

Der Vorstand braucht mehr Zeit für den Jahresabschluss. Dieser muss den strengen Vorgaben der US-Aufsicht PCAOB entsprechen. Das ist eine Grundvoraussetzung für das geplante Zweitlisting in den USA. Die Folge: Der Geschäftsbericht erscheint erst Mitte Mai. Wenige Tage später folgt bereits das Update zum Auftaktquartal. Die reguläre Hauptversammlung rutscht auf den 15. Juni.

Die Prüfer passen aktuell die Bilanzen der vergangenen zwei Jahre an US-Standards an. Sivers erwartet Verschiebungen bei Umsätzen und Lagerwerten. Das Management stuft diese Effekte als unwesentlich ein. Investoren schauen dennoch genau hin. Die Aktie ist teuer bewertet. Das Kurs-Umsatz-Verhältnis liegt bei über 31. Der europäische Branchendurchschnitt liegt bei rund vier.

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Frisches Kapital für KI-Chips

Vor den regulären Terminen steht eine außerordentliche Aktionärsversammlung an. Am 11. Mai stimmen die Anteilseigner über eine gezielte Aktienemission ab. Der Vorstand will neue Papiere für 125 Millionen Schwedische Kronen ausgeben.

Das frische Geld fließt in das Wachstum. Sivers will die Entwicklung von Photonik-Produkten beschleunigen. Dazu gehören Laser für KI-Rechenzentren und Radarsysteme. Stimmen die Aktionäre zu, verwässern die Altanteile um etwa 2,5 Prozent.

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Behörden prüfen Informationsleck

Abseits des operativen Geschäfts droht juristischer Ärger. Die schwedische Behörde für Wirtschaftskriminalität untersucht ein mögliches Informationsleck. Mitte April hatte Sivers die Pläne für das US-Listing veröffentlicht. Ein Staatsanwalt prüft nun den Verdacht. Womöglich drangen vertrauliche Details bereits vor der offiziellen Mitteilung an die Öffentlichkeit.

Der Mai wird damit zum entscheidenden Monat für den Chipentwickler. Den Auftakt macht die Abstimmung über die Kapitalerhöhung am kommenden Montag. Gelingt die Finanzierung, richtet sich der Fokus auf die Zahlenwerke. Der Jahresbericht Mitte Mai liefert den ersten nach US-Standards geprüften Einblick in die Bücher.

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Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

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