Sivers Semiconductors rüstet sich für den Sprung an die Wall Street. Die außerordentliche Hauptversammlung hat am 11. Mai 2026 eine gezielte Kapitalerhöhung formell beschlossen. Das bringt frisches Kapital. Dem schwedischen Technologieunternehmen fließen brutto rund 125 Millionen Schwedische Kronen zu. Die Mittel sollen den strategischen Umbau und eine mögliche Zweitnotierung in New York absichern.
Insgesamt gibt das Unternehmen gut 8,6 Millionen neue Aktien aus. Der Ausgabepreis liegt bei 14,50 Kronen je Papier. Institutionelle Investoren aus Schweden und dem internationalen Raum zeichneten die Tranche. Zu den Käufern gehören unter anderem DNB Disruptive Opportunities, Storebrand Sverigefond und Hudson Bay Capital Management.
Fokus auf die US-Börse
Ein Hauptgrund für die Kapitalmaßnahme ist die geplante Expansion an den US-Kapitalmarkt. Sivers prüft aktuell ein Dual Listing an der Nasdaq New York. Dafür muss das Unternehmen seine Bilanzen für die Jahre 2024 und 2025 an die strengen Vorgaben der US-Aufsichtsbehörde PCAOB anpassen. Dieser aufwendige Audit-Prozess bindet Ressourcen. Das zwang das Management bereits zu einer Anpassung des Finanzkalenders.
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Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts verschiebt sich auf den 15. Mai 2026. Auch die reguläre Hauptversammlung findet später statt und rückt auf Mitte Juni. Um Vertrauen zu schaffen, greift eine Sperrfrist. Für ein halbes Jahr darf Sivers keine weiteren neuen Aktien ausgeben. Führungskräfte müssen ihre bestehenden Anteile für 90 Tage halten.
Operatives Geschäft läuft weiter
Abseits der bilanziellen Umstrukturierung treibt Sivers das operative Geschäft voran. Anfang Mai meldeten die Schweden eine neue Entwicklungspartnerschaft mit Tachyon Networks. Das Projekt zielt auf einen 60-Gigahertz-Transceiver für drahtlose Breitbandnetzwerke ab. Langfristig will das Management den Cashflow-Breakeven erreichen.
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Dafür verschiebt sich der Fokus. Sivers rückt von reinen Ingenieurdienstleistungen ab und konzentriert sich auf den margenstärkeren Produktverkauf. Dieser Bereich soll künftig 65 Prozent der Umsätze beisteuern. Die Projektpipeline für die kommenden vier Jahre taxiert das Unternehmen auf 453 Millionen US-Dollar. Treiber sind vor allem KI-Rechenzentren, Satellitenkommunikation und Rüstungsprogramme.
Aktionäre blicken nun auf die kurzfristigen Termine. Nach dem Geschäftsbericht am 15. Mai folgt am 20. Mai 2026 der Zwischenbericht für das erste Quartal. Diese Berichte dürften konkrete Einblicke in die aktuelle Liquidität und den Fortschritt der US-Börsenpläne liefern.
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