SK Hynix hat ein historisches Quartal hingelegt. Der südkoreanische Chipkonzern steigerte den Umsatz auf 52,6 Billionen Won. Der operative Gewinn erreichte 37,6 Billionen Won – ein Sprung von 405 Prozent zum Vorjahr. Die Aktie reagierte am Donnerstag mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 1,94 Millionen Won. Damit notiert der Titel nur knapp zwei Prozent unter seinem Allzeithoch.
Rekordquartal dank KI-Boom
Der Treiber hinter den Rekordzahlen ist die künstliche Intelligenz. SK Hynix dominiert den Markt für High Bandwidth Memory, der essenziellen Speicherchip-Kategorie für KI-Rechenzentren. Hinzu kommen steigende Preise für Standard-DRAM und NAND-Flash. Die operative Marge kletterte auf 72 Prozent – das ist Branchenspitze. Die Produktionskapazitäten für HBM sind für 2025 und 2026 bereits vollständig ausgebucht.
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Derweil treibt das Unternehmen seine globale Expansion voran. SK Hynix hat vertraulich einen Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Ziel ist eine Notierung an der New Yorker Börse noch in diesem Jahr. Analysten schätzen das Emissionsvolumen auf zehn bis 15 Billionen Won. Das Geld soll in den weiteren Ausbau der KI-Sparte fließen und die Eigenkapitalbasis stärken.
Rückenwind kam indes von einem anderen Großereignis. Samsung Electronics, der zweite koreanische Speicherriese, einigte sich kurz vor knapp mit seiner Gewerkschaft. Ein geplanter Generalstreik, der die gesamte Chip-Produktion hätte lahmlegen können, ist damit vorerst abgewendet. Die Einigung muss zwar noch von den Mitgliedern bestätigt werden – die Märkte atmeten dennoch auf.
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Analysten: Vom Zykliker zum Wachstumswert
Nomura Securities hat das Kursziel für SK Hynix auf vier Millionen Won angehoben. Die Begründung: Speicherhersteller müssten neu bewertet werden – nicht mehr als zyklische Rohstofflieferanten, sondern als strukturelle Wachstumsunternehmen. Zum Vergleich: TSMC, der taiwanesische Chipriese, wird mit einem Vielfachen bewertet. Die Gegenstimme kommt von Exane BNP Paribas: Die Franzosen warnen vor Überkapazitäten bei HBM, die bereits im kommenden Jahr die Preise drücken könnten.
Die Aktie notiert mit einem 14-Tage-RSI von 68,9 noch nicht im überkauften Bereich. Ihre annualisierte Volatilität von 77 Prozent zeigt jedoch, wie heftig die Kurse hier schwanken können. Wer einsteigt, kauft eine Aktie auf absolutem Rekordniveau – aber mit einer fundamentalen Story, die vom teuersten Investmenttrend der Gegenwart getragen wird. Der US-Börsengang könnte den nächsten Schub bringen.
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