Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs von SK Hynix fast verdreifacht. Das ist kein Zufall — es ist das Ergebnis einer Konstellation, die selten so günstig war.
HBM-Markt unter Druck
Der Speicherchip-Markt steckt in einer handfesten Knappheit. Goldman Sachs stufte die aktuelle DRAM-Lage im April als schwerste Angebotsunterdeckung seit 15 Jahren ein. SK Hynix profitiert direkt: Das Unternehmen meldet, dass seine DRAM-, NAND- und HBM-Produkte vollständig ausverkauft sind. Die HBM-Kapazitäten für 2025 sind bereits vollständig vorgebucht.
Hinzu kommt ein externer Faktor. Bei Samsung Electronics, dem größten Konkurrenten, läuft nach Berichten der bislang größte Streik in der Unternehmensgeschichte. Samsung und SK Hynix kontrollieren zusammen einen Großteil des globalen Speicherchipmarkts. Lieferverzögerungen bei Samsung könnten die Knappheit weiter verschärfen — und SK Hynix als zuverlässigen Lieferanten stärken.
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Rekordzahlen im ersten Quartal
Die Zahlen sprechen für sich. Im ersten Quartal 2026 erzielte SK Hynix einen Umsatz von rund 52,6 Billionen Won. Das operative Ergebnis lag bei etwa 37,6 Billionen Won — das entspricht einer operativen Marge von 72 Prozent. Beides sind Rekordwerte.
Treiber ist die KI-Nachfrage. SK Hynix liefert seine HBM3E-Chips der fünften Generation bereits an Microsoft für den KI-Beschleuniger Maia 200. CEO Kwak Noh-jung nimmt heute am Microsoft CEO Summit 2026 in Redmond teil. Das Treffen soll die strategische Partnerschaft weiter vertiefen.
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Expansion in den USA und Südkorea
SK Hynix baut parallel seine globale Infrastruktur aus. Das Unternehmen hat ein Grundstück in San Jose, Kalifornien, erworben. Dort plant es einen neuen Produktions- und Forschungsstandort im Herzen des Silicon Valley.
In Südkorea kündigte SK Hynix im April an, rund 19 Billionen Won — umgerechnet etwa 12,85 Milliarden Dollar — in eine neue Verpackungsfabrik für KI-Speicher zu investieren.
Der Kurs notiert mit einem Plus von rund 87 Prozent in den vergangenen 30 Tagen nahe seinem 52-Wochen-Hoch. Der RSI liegt bei knapp 69 — technisch noch nicht überkauft, aber nah dran. Wer die Rally verpasst hat, muss jetzt abwägen: Die Fundamentaldaten bleiben stark, doch bei einer annualisierten Volatilität von über 76 Prozent können Rücksetzer schnell und heftig kommen. Die nächste Bewährungsprobe liefern die Quartalszahlen für Q2 2026 — dann zeigt sich, ob die Marge auf Rekordniveau hält.
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