Die Nachfrage nach KI-Speicherchips sprengt alle Rekorde. Verzweifelte Kunden wollen sogar Produktionsanlagen selbst bezahlen. Trotzdem schickten Anleger die Aktie von SK Hynix am Freitag massiv auf Talfahrt. Die Papiere verloren knapp acht Prozent und schlossen bei 1.819.000 südkoreanischen Won.
Gewinnmitnahmen erklären den plötzlichen Rücksetzer. Seit Jahresbeginn ist der Kurs um beeindruckende 168 Prozent nach oben geschossen. Erst wenige Tage zuvor markierte die Aktie ein neues 52-Wochen-Hoch. Die langfristige Wachstumsstory bleibt intakt.
Milliarden für den neuen Hub
Der südkoreanische Konzern baut seine Kapazitäten massiv aus. Das Management plant Investitionen von rund 6,8 Milliarden US-Dollar. Damit entsteht eine neue Chipfabrik im Halbleiter-Cluster Yongin. Die erste Bauphase soll Ende 2027 abgeschlossen sein.
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Die Anlage liefert dringend benötigten Platz für kommende Speichergenerationen wie HBM4. Aktuell herrscht auf dem Markt ein extremer Engpass. Große Technologiekonzerne greifen zu ungewöhnlichen Maßnahmen.
Einige Großkunden bieten laut Branchenkreisen an, eigene Produktionslinien direkt zu finanzieren. Sie wollen sogar die Hunderte Millionen Dollar teuren EUV-Lithografiemaschinen von ASML bezahlen. SK Hynix prüft diese Angebote vorsichtig. Das Ziel: keine zu starke Abhängigkeit von einzelnen Käufern.
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Fahrplan für die nächste Generation
Konkurrent Samsung liefert bereits die neueste Speichergeneration aus. SK Hynix zieht bald nach. Der Konzern entwickelt seinen HBM4-Chip derzeit mit Schlüsselkunden. Erste Testexemplare sollen im zweiten Halbjahr 2026 an Abnehmer gehen. Die Massenproduktion startet ein Jahr später.
Finanziell steht der Konzern glänzend da. Im ersten Quartal erreichte die operative Marge beachtliche 72 Prozent. Allerdings steigen die Forschungskosten rasant an. Sie verschlangen zuletzt umgerechnet Milliardenbeträge.
Ein Blick auf die Konkurrenz liefert zusätzliche Spannung. Bei Samsung Electronics droht ab dem 21. Mai ein 18-tägiger Generalstreik. Ein längerer Ausfall könnte Aufträge direkt zu SK Hynix verschieben. Das würde dem Konzern kurzfristig weitere Marktanteile im lukrativen KI-Segment sichern.
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