SKF reagiert auf die schwächelnde Nachfrage im Bereich der Elektromobilität. Der schwedische Konzern ordnet seine Produktion in Nord- und Südamerika neu und schließt einen Standort in Mexiko. Dieser Schritt soll die Effizienz steigern und den Weg für die geplante Abspaltung der Automobilsparte Ende 2026 ebnen.
Fokus auf Effizienz
Konkret trifft es das Werk in Monterrey, dessen Kapazitäten nach Puebla und La Silla verlagert werden. Während in Monterrey rund 390 Stellen wegfallen, entstehen an den Zielstandorten etwa 100 neue Arbeitsplätze. Das Management begründet diesen Schritt vor allem mit dem geringer als erwartet ausgefallenen Bedarf an Komponenten für Elektrofahrzeuge.
Die Konsolidierung ist Teil einer umfassenden Strategie, um das Unternehmen vor dem geplanten Spin-off des Automotive-Geschäfts im vierten Quartal 2026 zu verschlanken. Ziel ist es, die industrielle Kernsparte unabhängiger und profitabler aufzustellen.
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Kosten und Analysteneinschätzung
Der Umbau ist mit einmaligen Kosten verbunden. SKF rechnet mit Belastungen in Höhe von rund 0,5 Milliarden Schwedischen Kronen (etwa 53 Millionen US-Dollar), die das Ergebnis im zweiten Quartal 2026 prägen werden.
Anleger bewerteten die Pläne positiv: Die Aktie legte heute um 7,14 Prozent auf 21,92 Euro zu. Analysten der Handelsbanken sehen in der Transformation weiterhin Potenzial und verwiesen darauf, dass die Trennung der Geschäftsbereiche den inneren Wert der Industriesparte verdeutlichen könnte. Die Experten beziffern den Wert dieses Segments auf 270 SEK pro Aktie.
Am 21. April 2026 wird SKF die Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen. Dieser Bericht dürfte Aufschluss darüber geben, wie das Management die verbleibenden Produktionskapazitäten steuert und welche Fortschritte bei der geplanten Abspaltung erzielt wurden.
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