SoftBank denkt bei künstlicher Intelligenz nicht nur an Chips und Software — sondern auch an die Stromversorgung dahinter. Die Tochtergesellschaft SB Energy soll das weltgrößte Erdgaskraftwerk betreiben, das speziell für den wachsenden Energiehunger von KI-Rechenzentren gebaut wird.
Ein Kraftwerk der Superlative
Das geplante Projekt in Portsmouth, Ohio, soll eine Kapazität von 9,2 Gigawatt erreichen — und wäre damit die größte Erdgasanlage weltweit. Das Vorhaben ist Teil eines umfassenderen Handels- und Investitionspakets zwischen den USA und Japan und hat ein Volumen im zweistelligen Milliardenbereich.
SoftBank positioniert sich damit als Akteur, der die gesamte KI-Wertschöpfungskette abdecken will: von Halbleiterdesign über Arm bis hin zur physischen Infrastruktur, die Rechenzentren am Laufen hält.
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KI als strategischer Kern
Der Konzern hat seinen Investitionsschwerpunkt in den vergangenen Jahren konsequent verschoben. Mittlerweile entfallen über 60 Prozent des Nettoinventarwerts auf KI-bezogene Beteiligungen — vor drei Jahren waren es noch 18 Prozent. Neben Arm und OpenAI wird nun auch die Energieversorgung als strategisches Element begriffen.
Der Ansatz ist nachvollziehbar: Strom ist längst zum kritischen Engpass für KI-Rechenzentren geworden. Wer die Energieversorgung kontrolliert, sichert sich einen strukturellen Vorteil gegenüber Wettbewerbern, die auf externe Anbieter angewiesen sind.
Das Ohio-Projekt soll laut Berichten vom Februar 2026 gezielt KI-Datenzentren versorgen. Mit dem Betrieb durch SB Energy integriert SoftBank die Stromversorgung direkt in sein KI-Ökosystem — und unterstreicht gleichzeitig Japans Bekenntnis zu Investitionen in die US-Infrastruktur.
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