Solana: Mastercard und Worldpay testen Blockchain

Solana baut mit neuer Entwicklerplattform für Banken und KI-Zahlungen aus. Mastercard und Worldpay sind erste Partner.

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Kurz & knapp:
  • Mastercard testet Stablecoin-Abwicklung
  • Tokenisierte Vermögenswerte über 2,5 Milliarden Dollar
  • KI-Agenten zahlen autonom via Solana
  • Fast 40 Millionen Dollar Zufluss in Solana-ETFs

Solana hat ein hartes Jahr hinter sich. Seit Januar verlor der Token rund 30 Prozent an Wert. Hinter den Kulissen baut das Netzwerk allerdings massiv aus. Finanzriesen und KI-Entwickler entdecken die Blockchain für sich. Das Ziel: eine professionelle Infrastruktur für Unternehmen.

Finanzriesen testen die Blockchain

Die Solana Foundation hat eine neue Entwicklerplattform gestartet. Sie richtet sich speziell an Finanzinstitute. Erste Partner sind Schwergewichte wie Mastercard und Worldpay. Mastercard testet bereits, wie sich Stablecoins über das Netzwerk abwickeln lassen. Worldpay nutzt die Plattform für Händlerzahlungen. Ein eigenes Handelsmodul soll später im Jahr 2026 folgen.

Milliardenmarkt Tokenisierung

Parallel dazu wächst der Markt für tokenisierte Vermögenswerte rasant. Das gebundene Kapital in diesen sogenannten Real-World Assets überstieg kürzlich die Marke von 2,5 Milliarden US-Dollar. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei einem Bruchteil.

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State Street und Galaxy bieten institutionellen Anlegern nun einen Fonds für liquide Stablecoins an. Western Union erweitert seine Strategie mit einem eigenen Stablecoin für grenzüberschreitende Zahlungen. Solana dominiert dabei einen speziellen Bereich. Fast 44 Prozent der aktiven Marktkapitalisierung in diesem Segment entfallen auf Kredite.

KI-Bots zahlen selbstständig

Ein weiterer Wachstumstreiber ist die künstliche Intelligenz. Solana positioniert sich als zentrales Netzwerk für autonome Zahlungen zwischen Maschinen. Der Wallet-Anbieter Exodus brachte dafür den Stablecoin XO Cash heraus. KI-Agenten können damit Zahlungen über integrierte Visa-Karten abwickeln. Direkter Zugriff auf private Schlüssel ist nicht nötig.

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Im wichtigen x402-Protokoll für Mikrozahlungen hält Solana mittlerweile fast die Hälfte der Marktanteile. Große Infrastrukturpartner wie Amazon Web Services binden die entsprechenden Zahlungsfunktionen bereits für KI-Bots ein.

Technik-Upgrade im Blick

Anleger reagieren auf diese Fortschritte. In der ersten Maiwoche flossen fast 40 Millionen US-Dollar in amerikanische Solana-ETFs. Der Kurs zeigt sich mit einem Wochenplus von gut sechs Prozent leicht erholt. Aktuell notiert der Token bei rund 88 US-Dollar.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 247 US-Dollar bleibt das Projekt weit entfernt. Technisch will das Netzwerk bald den nächsten Schritt machen. Im kommenden Quartal steht das „Alpenglow“-Upgrade an. Mitbegründer Anatoly Yakovenko plant einen Umbau des Konsensmechanismus. Das Ziel: Transaktionen in Millisekunden.

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