Sonoro Gold arbeitet sich in eine entscheidende Phase vor. Das Unternehmen bringt das Cerro-Caliche-Projekt in Richtung Produktionsreife, während Genehmigungen, neue Bohrungen und die Flächenerweiterung in Sonora den Kurs bestimmen.
Der Aktienkurs reagiert nervös. Zuletzt fiel das Papier auf 0,17 Euro und lag damit 7,52 Prozent im Minus. Auf Sicht von zwölf Monaten steht aber immer noch ein Plus von 116,99 Prozent zu Buche. Das zeigt: Die Erwartungen an das Projekt bleiben hoch, die Schwankungen ebenso.
Bohrprogramm soll Substanz liefern
Im Mittelpunkt steht eine auf 50.000 Meter ausgelegte Bohrkampagne. Es ist die größte Exploration seit Beginn des Projekts. Der erste Abschnitt der Reverse-Circulation-Bohrungen soll im Herbst 2026 abgeschlossen werden.
Ziel ist klar. Sonoro will mehr bekannte mineralisierte Zonen in die Kategorien „gemessen“ und „angezeigt“ überführen. Bisher stützte sich die geologische Datenbasis auf weniger als ein Drittel der identifizierten Zonen auf dem ursprünglichen Gelände. Genau hier setzt die neue Kampagne an.
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Hinzu kommt die deutlich größere Fläche. Durch mehrere Zukäufe umfasst das Projektgebiet inzwischen mehr als 9.000 Hektar. Anleger achten nun darauf, ob die neuen Bohrungen die goldführenden Strukturen über den erweiterten Konzessionsblock hinweg bestätigen.
Genehmigungen bleiben der Engpass
Operativ hängt vieles an den Behörden. Cerro Caliche befindet sich in der letzten Genehmigungsphase für einen geplanten Tagebau mit Heap-Leach-Verfahren. Besonders wichtig ist die Freigabe der Umweltverträglichkeitserklärung, kurz MIA. Ohne diesen Schritt kann der Bau nicht beginnen.
Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an den technischen Unterlagen. Nach der jüngst eingereichten aktualisierten vorläufigen Wirtschaftlichkeitsbewertung soll ein Minenplan entstehen, der eine Anfangskapazität von 16.000 Tonnen pro Tag trägt. Das ist für ein Projekt dieser Art die Schwelle zwischen Konzept und Umsetzung.
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Mehr als nur ein Goldprojekt
Auch das zweite Asset rückt in den Blick. Das Management prüft San Marcial, das Gold und Silber enthält, strategisch neu. Für die zweite Hälfte 2026 ist eine mögliche Abspaltung in eine eigene Gesellschaft im Gespräch. Das könnte der kleinere Nebenwert im Portfolio zu einem eigenständigen Entwicklungspfad werden lassen.
Der Standort in Sonora hilft dabei. Die Region bietet Infrastruktur und erfahrene Arbeitskräfte, der Heap-Leach-Ansatz passt zum dortigen Bergbauumfeld. Außerdem arbeitet Sonoro weiter an Oberflächenrechten und endgültigen Vereinbarungen für angrenzende Konzessionen. Diese Schritte sind wichtig, damit das zuletzt genannte Zehn-Jahres-Minenleben nicht nur auf dem Papier steht, sondern auch räumlich abgesichert ist.
Der mittelfristige Prüfstein liegt damit auf der Hand: Kommen Genehmigung und Bohrergebnis zusammen, kann Cerro Caliche vom Projektstatus in Richtung Bauvorbereitung kippen. Bleiben die nächsten Meilensteine jedoch aus, dürfte die Aktie, die mit einem RSI von 31,9 bereits nah an überverkauften Bereichen notiert, weiter heftig auf jede neue Nachricht reagieren.
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