Spero Therapeutics stellt die Weichen für den Übergang zum kommerziellen Betrieb. Das Biotech-Unternehmen hat seine Verluste im ersten Quartal 2026 deutlich reduziert. Im Zentrum steht nun ein entscheidendes Datum im Juni.
Kosten sinken deutlich
Der Nettoverlust sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 7,2 Millionen Dollar. Zuvor belief sich das Minus noch auf 13,9 Millionen Dollar. Je Aktie entspricht dies einem Verlust von 0,13 Dollar.
Ein wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist der Rückgang der Betriebskosten. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung fielen auf 2,9 Millionen Dollar. Im Vorjahr lagen diese Kosten noch bei 13,6 Millionen Dollar.
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Dieser Rückgang resultiert aus geringeren klinischen Aktivitäten. Spero beendete die Phase-3-Studie für den Hoffnungsträger Tebipenem HBr vorzeitig wegen überzeugender Wirksamkeit. Parallel dazu stellte das Management das SPR206-Programm bereits Anfang 2025 ein.
Finanzierung bis 2028 gesichert
Trotz sinkender Umsätze blieb die Liquidität stabil. Spero verbuchte einen positiven operativen Cashflow von 15,9 Millionen Dollar. Dies lag vor allem an Zahlungen aus der Kooperation mit dem Pharmariesen GSK.
Ende März 2026 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel von 56,1 Millionen Dollar. Diese Reserven sollen den Betrieb bis ins Jahr 2028 sichern. Damit ist die Finanzierung über die anstehenden regulatorischen Phasen hinaus gewährleistet.
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Fokus auf Tebipenem HBr
Das Unternehmen konzentriert seine Ressourcen nun auf die Zulassung von Tebipenem HBr. Dabei handelt es sich um ein orales Antibiotikum zur Behandlung komplizierter Harnwegsinfektionen. GSK hält die exklusiven Vermarktungsrechte außerhalb bestimmter asiatischer Gebiete.
Auch die Verwaltungskosten sanken spürbar auf 4,9 Millionen Dollar. Geringere Rechtsberatungskosten und Personaleinsparungen entlasteten die Bilanz. Spero hat sich eine schlankere Struktur verordnet.
Die US-Gesundheitsbehörde FDA prüft derzeit den Zulassungsantrag für Tebipenem HBr. Das Management erwartet die Entscheidung der Behörde im Juni 2026. Ein positives Urteil wäre der Startschuss für den Verkauf des ersten eigenen Produkts.
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