Das SWA-Projekt von Standard Lithium gewinnt an Konturen. Mit einem ersten verbindlichen Abnahmevertrag und Finanzierungsinteresse von über einer Milliarde US-Dollar rückt die kommerzielle Lithiumproduktion in Arkansas greifbarer näher — auch wenn der eigentliche Produktionsstart noch Jahre entfernt ist.
Trafigura als Ankerabnehmer
Das Joint Venture Smackover Lithium hat mit Trafigura Trading LLC einen zehnjährigen Liefervertrag unterzeichnet. Trafigura verpflichtet sich darin, jährlich 8.000 Tonnen batterietaugliches Lithiumcarbonat abzunehmen — beginnend mit dem Start der kommerziellen Produktion. Das entspricht mehr als 40 Prozent der angestrebten Abnahmemenge für die erste Projektphase.
Parallel dazu haben mehrere Exportkreditagenturen und Geschäftsbanken konkurrenzfähige Konditionen für die Projektfinanzierung signalisiert. Das Gesamtvolumen der indikativen Angebote für vorrangig besicherte Projektschulden übersteigt eine Milliarde US-Dollar. Zusammen mit einer kürzlich abgeschlossenen Kapitalerhöhung über 130 Millionen US-Dollar soll die Finanzierungsstruktur für Phase 1 weiter gefestigt werden.
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Zeitplan und weitere Projekte
Die Zielkapazität des SWA-Projekts liegt bei 22.500 Tonnen Lithiumcarbonat pro Jahr. Die finale Investitionsentscheidung sowie der Baubeginn sind für Ende 2026 geplant, die erste kommerzielle Produktion für 2029.
Zusätzlich meldete das Unternehmen eine erste abgeleitete Ressource für das Franklin-Projekt in East Texas, das zu den höchsten bekannten Lithiumgehalten in Sole-Lagerstätten Nordamerikas zählt. Per Ende 2025 verfügte Standard Lithium über liquide Mittel von 152,3 Millionen US-Dollar bei keinerlei Bankverbindlichkeiten.
Weitere Abnahmeverträge sollen im laufenden Quartal folgen, um die Projektfinanzierung weiter abzusichern. Trotz dieser operativen Fortschritte steht die Aktie seit Jahresbeginn deutlich unter Druck und notiert rund 30 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn.
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