Star Copper stößt bei seinem Vorzeigeprojekt in British Columbia auf eine Überraschung. Das Geologenteam verlängerte eine laufende Bohrung am Ziel Copper Creek kurzfristig. Grund dafür ist eine kontinuierliche Mineralisierung, die deutlich tiefer als ursprünglich erwartet reicht.

Funde unterhalb des Zielhorizonts

Die Bohrung CC-26-002 sollte eine geophysikalische Anomalie prüfen. In der Tiefe stießen die Experten auf Sulfid-Mineralisierungen und günstiges Wirtsgestein. Das Management wertet diesen Fund als Bestätigung für sein Explorationsmodell eines großen Kupfer-Gold-Systems.

Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für weitere Tests. Die Entdeckung am Standort Copper Creek liegt etwa 2,5 Kilometer südöstlich der Hauptzone des Projekts. Frühere Bodenproben hatten dort bereits erhöhte Kupfer- und Goldwerte geliefert.

Finanzierung der Großkampagne gesichert

Die aktuelle Bohrung gehört zu einem 15.000 Meter umfassenden Programm für das Jahr 2026. Star Copper plant damit die Erstellung einer ersten Ressourcenschätzung. Für die Umsetzung stehen dem Unternehmen über 15 Millionen Dollar an Barmitteln zur Verfügung.

Indes weitet das Team die Suche auf benachbarte Areale aus. Neben Copper Creek stehen die Ziele Star East und Star North auf der Agenda. Das Unternehmen setzt zusätzlich auf moderne geophysikalische Vermessungen, um die Struktur des Porphyr-Systems besser zu verstehen.

Aktie reagiert positiv

Die Aktie legte am Freitag um knapp drei Prozent auf 0,63 Euro zu. Damit notiert das Papier leicht über dem Durchschnitt der letzten 50 Tage.

Vom 52-Wochen-Hoch bei 1,61 Euro bleibt der Titel jedoch weit entfernt. Die hohe Volatilität von rund 80 Prozent unterstreicht den spekulativen Charakter der aktuellen Explorationsphase.

Die Laborergebnisse der verlängerten Bohrung werden nun Klarheit über die Metallgehalte bringen. Sie entscheiden darüber, wie massiv das Kupfer-Gold-System bei Copper Creek tatsächlich ausfällt.