Die Aktie von Strategy setzt ihren Abwärtstrend fort. Am Montag fiel das Papier um 6,8 Prozent auf 142,86 Euro. Damit notiert der Titel 63 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 391,80 Euro. Auf Jahressicht beträgt das Minus 61 Prozent. Der Kurs liegt zudem 20 Prozent unter der 200-Tage-Linie – ein klares technisches Signal.
Geopolitische Lage belastet Krypto-Markt
Der jüngste Kursrutsch hat mehrere Ursachen. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben zugenommen. Parallel dazu steigen die Ölpreise und die Renditen 30-jähriger US-Staatsanleihen. In diesem risk-off-Umfeld liquidierten Anleger Positionen im Umfang von rund 600 Millionen US-Dollar im Kryptomarkt. Bitcoin fiel auf ein Zweiwochentief nahe 76.700 US-Dollar.
Hinzu kommt die hohe Sensitivität von Strategy gegenüber Bitcoin-Kursbewegungen. Der RSI liegt bei 41,5 – nahe der überverkauften Zone. Kein Wunder, dass Anleger nervös reagieren.
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Spagat zwischen Akkumulation und Schuldendienst
Strategy erweitert sein Bitcoin-Portfolio weiter. Zuletzt kaufte das Unternehmen 24.869 Bitcoin für rund 2,01 Milliarden US-Dollar. Der Gesamtbestand liegt nun bei über 843.000 Bitcoin. Gleichzeitig steht die Finanzstrategie unter wachsender Beobachtung.
Das Management hat angedeutet, dass es Teile seiner Bitcoin-Bestände verkaufen könnte. Das Geld wäre für Dividendenzahlungen und Liquidität gedacht. Zudem läuft ein Rückkaufprogramm für Wandelanleihen im Volumen von 1,5 Milliarden US-Dollar. Finanziert wird dies durch Barmittel, Aktienemissionen – und möglicherweise Bitcoin-Verkäufe. Das weckt Zweifel an der reinen Akkumulationsstrategie. Marktbasierte Wahrscheinlichkeitsmodelle zeigen eine höhere Erwartung künftiger Bitcoin-Abverkäufe.
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Entscheidende Aktionärsabstimmung
Im Juni steht eine weitere Weichenstellung an. Die Aktionäre stimmen über eine Änderung der Dividendenhäufigkeit für die variable Vorzugsaktie ab. Der Vorstand schlägt einen zweimal monatlichen Rhythmus vor. Die Abstimmung ist für Anfang Juni angesetzt.
Strategy bewegt sich in einem schwierigen Fahrwasser. Hohe Schuldendienstverpflichtungen treffen auf einen volatilen Bitcoin-Markt und ein unsicheres geopolitisches Umfeld. Die Aktie spiegelt diesen Zielkonflikt wider: Sie handelt 57 Prozent über dem 52-Wochen-Tief, aber weit unter dem Höchststand – ein Ausdruck der Unsicherheit, wie die Zukunft dieses Hybridmodells aus Softwarefirma und Bitcoin-Holding aussieht.
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