Strategy Inc. ändert seine Taktik auf dem Kryptomarkt. Um den aggressiven Kauf von Bitcoin fortzusetzen, ohne die Anteile der bisherigen Aktionäre weiter zu verwässern, setzt das Unternehmen nun massiv auf hochverzinsliche Vorzugsaktien. Dieser Schritt markiert eine deutliche Abkehr von der bisherigen Praxis der Kapitalbeschaffung über reguläre Aktienemissionen.
Frisches Kapital ohne Verwässerung
Allein in den ersten drei Märzwochen sammelte das Unternehmen rund 40.000 weitere Bitcoin ein. Das ist die größte Kaufwelle seit Ende 2024. Finanziert wird dieser Bestandsaufbau zunehmend über die Vorzugsaktie STRC. Der Vorteil für bestehende Investoren liegt auf der Hand: Ihre Eigentumsanteile schrumpfen nicht weiter.
Gleichzeitig erfreut sich das neue Instrument enormer Beliebtheit bei institutionellen Anlegern. Mit einem durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen von über 296 Millionen US-Dollar entwickelte sich STRC laut CEO Michael Saylor zur liquidesten Vorzugsaktie des Monats. Letztes Jahr nahm Strategy über derartige Papiere bereits sieben Milliarden US-Dollar ein und sicherte sich damit rund ein Drittel des gesamten Marktes für Vorzugsaktien.
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Hohe Zinsen und ein Milliarden-Puffer
Ein Grund für die starke Nachfrage ist die attraktive Ausschüttung. Die Vorzugsaktien bieten für den März eine annualisierte Dividende von 11,50 Prozent, die monatlich in bar ausgezahlt wird. Der variable Zinssatz soll sicherstellen, dass die Papiere nahe ihrem Nennwert von 100 US-Dollar gehandelt werden.
Um Bedenken hinsichtlich der laufenden Kosten zu zerstreuen, hat das Management finanziell vorgesorgt. Eine Barreserve von 2,25 Milliarden US-Dollar soll garantieren, dass sämtliche Zins- und Dividendenverpflichtungen für mehr als zwei Jahre gedeckt sind. Diese Summe dient als direkter Schutzmechanismus, falls der Kryptomarkt in eine längere Schwächephase abrutschen sollte.
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Analysten blicken auf die Bewertung
An der Börse spiegelt sich der strategische Umbau nach dem jüngsten Kursrutsch in einer Bodenbildung wider. Aktuell notiert das Papier bei 114,75 Euro und hat damit auf Zwölfmonatssicht knapp 63 Prozent an Wert eingebüßt. Der gewaltige Abstand zum 52-Wochen-Hoch von knapp 392 Euro verdeutlicht die harte Korrektur der vergangenen Monate.
Trotz der Kursschwäche halten viele Wall-Street-Experten an einer positiven Langfristprognose fest. Interne Bewertungsmodelle des Unternehmens deuten sogar darauf hin, dass die Aktie deutlich unter ihrem fairen Wert gehandelt wird. Kurzfristig muss das Management nun beweisen, dass die Kombination aus Vorzugsaktien und dem Sicherheitspuffer ausreicht, um die Schwankungen der digitalen Assets und die wechselhaften Zinserwartungen erfolgreich auszusteuern.
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