SunHydrogen setzt nach einem schwierigen Sommer auf technologische Fortschritte. Die Aktie markierte am Mittwoch bei 0,0179 USD ein neues Jahrestief. Ein Kursplus am Freitag sorgte für eine erste Stabilisierung bei 0,0206 USD. Nun rücken die Anlagen im texanischen Austin wieder in den Fokus.

Neue Hardware im Feldtest

Das Unternehmen installierte am Hydrogen ProtoHub der University of Texas verbesserte Wasserstoffmodule. Diese neuen Einheiten messen jeweils 1,92 Quadratmeter. Es handelt sich nicht mehr um reine Labor-Prototypen. Die Hardware ist für den dauerhaften Einsatz unter freiem Himmel ausgelegt.

Ingenieure optimieren damit die gezielte Ausbeute an Sonnenlicht. Die Reaktoren arbeiten in einem festen Winkel von 30 Grad. Diese Neigung maximiert die Einstrahlung am Standort Austin über das gesamte Jahr. Sensoren überwachen die Gaszusammensetzung dabei in Echtzeit.

Haltbarkeit und deutsche Partnerschaft

Frühere Testphasen deckten Schwachstellen bei der Langlebigkeit der Halbleiter auf. Neue Schutzschichten verhindern nun das Eindringen von Feuchtigkeit. Parallel dazu verbesserten die Techniker die Bindung der Katalysatoren an die Oberflächen. Die Maßnahme soll die Effizienz der Wasseraufspaltung dauerhaft sichern.

Bei der Fertigung arbeitet SunHydrogen eng mit dem deutschen Partner CTF Solar zusammen. Gemeinsam lösten die Unternehmen Probleme bei der Spannungsstabilität größerer Paneele. In einem nächsten Schritt soll eine Pilotanlage mit 100 Quadratmetern entstehen. Das Ziel bleibt die industrielle Skalierung.

Die Kooperation zielt kurzfristig auf die Produktion von 1.000 Modulen ab. Diese Einheiten dienen als Basis für erste kommerzielle Abnahmeverträge. Die Datenerhebung in Austin läuft voraussichtlich bis Ende 2026 weiter. Neue Finanzdaten veröffentlicht das Unternehmen im kommenden September.