SunHydrogen hat am 26. Oktober eine strategische Investition in NewHydrogen angekündigt und dabei einen Anteil von 19,9 Prozent genannt. Nach Unternehmensangaben erweitert die Beteiligung das Engagement der Aktionäre um die zentrale Produktion sauberen Wasserstoffs im industriellen Maßstab. Die SunHydrogen-Aktie verliert heute 8,9% auf 0,0164 USD.

Beteiligung ergänzt dezentrale Produktion

SunHydrogen stellte die Beteiligung und das Recht zum Erwerb weiterer Aktien als Ergänzung seines Schwerpunkts auf dezentrale Wasserstoffproduktion dar. Mit NewHydrogen will das Unternehmen mögliche technische und kommerzielle Kooperationen bei der Erzeugung erneuerbaren Wasserstoffs ausloten.

Die strategische Zielsetzung umfasst damit sowohl technische als auch geschäftliche Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. Eine konkrete Kooperation beschreibt SunHydrogen dabei als Gegenstand der Prüfung, nicht als bereits vereinbartes gemeinsames Vorhaben.

Der Einstieg selbst war bereits am 23. Oktober vollzogen worden. Aus der bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Pflichtmitteilung geht hervor, dass SunHydrogen im Rahmen einer Privatplatzierung 2.999.764,50 $ in NewHydrogen investierte.

Optionsscheine ermöglichen weitere Aktienkäufe

NewHydrogen gab dafür 203.650.000 Stammaktien an SunHydrogen aus. Zum abgeschlossenen Geschäft gehören außerdem Optionsscheine, die zum Erwerb von bis zu 407.300.000 zusätzlichen Aktien berechtigen.

Diese Optionsscheine sind sofort ausübbar und haben eine Laufzeit von fünf Jahren. Der Ausübungspreis beträgt 0,016203 $ je Aktie.

Die am 26. Oktober kommunizierte Eigentumsposition und das zusätzliche Erwerbsrecht stellte SunHydrogen gemeinsam als Zugang zu einem weiteren Bereich der Wasserstoffproduktion dar: Neben dem eigenen dezentralen Ansatz soll die Beteiligung den Aktionären auch ein Engagement in zentralen industriellen Anlagen eröffnen.