Sunrise Energy Metals hat gestern im Sog eines breiten Ausverkaufs im australischen Rohstoffsektor 6,0% verloren. Medienberichten zufolge stand die Schwäche des Sektors im Zusammenhang mit einem Rückgang an der Wall Street, den Sorgen über Investitionen in Rechenzentren und Aktien mit Bezug zu künstlicher Intelligenz begleiteten. Die Sunrise-Aktie beendete den Handelstag bei 7,20 €.
Investitionsentscheidung für Syerston genehmigt
Auf Unternehmensebene hatte Sunrise Energy Metals am Montag die endgültige Investitionsentscheidung für das Syerston Scandium Project genehmigt. Mit dieser Entscheidung führt das Unternehmen das Projekt in New South Wales in die Entwicklungsphase, wie Sunrise Energy Metals mitteilte.
Den geschätzten Kapitalbedarf für die Entwicklung beziffert das Unternehmen auf US$322 Millionen. Dieser Betrag umfasst die Mine und die Raffinerie des Projekts; er ist als Schätzung der Entwicklungskosten ausgewiesen.
Für die Finanzierung meldete Sunrise Energy Metals außerdem eine bedingte Zusage über bis zu US$400 Millionen an langfristigen Fremdmitteln. Die Zusage stammt vom Office of Strategic Capital des U.S. Department of War. Sowohl der Vorbehalt als auch die Obergrenze gehören damit zu den von Sunrise genannten Konditionen dieser Finanzierungszusage.
Kommerzielle Produktion für 2028 angestrebt
Den Beginn der ersten kommerziellen Produktion strebt Sunrise Energy Metals für die zweite Hälfte 2028 an. Damit nennt das Unternehmen einen Zielzeitraum für den kommerziellen Betrieb des Scandium-Projekts.
Als jährliche Produktionskapazität plant Sunrise Energy Metals 60 Tonnen hochreines Scandiumoxid. Diese Größenordnung gehört zu den vom Unternehmen mit der Investitionsentscheidung veröffentlichten Projektzielen und bezeichnet die angestrebte Kapazität pro Jahr.
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