Heute nach Börsenschluss veröffentlicht Super Micro Computer die vollständigen Zahlen für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2025. Bereits Ende April hatte das Unternehmen eine enttäuschende Vorabmeldung herausgegeben – doch reichen die nun bestätigten Ergebnisse an die gedämpften Erwartungen heran?
Börse reagiert auf gedämpfte Prognosen
Die Märkte hatten bereits am 29. April 2025 mit einem deutlichen Kurseinbruch auf die vorläufigen Zahlen reagiert. Die ungeprüften Ergebnisse deuteten auf einen Nettoumsatz zwischen 4,5 und 4,6 Milliarden US-Dollar hin – deutlich unter der ursprünglichen Prognose von 5,0 bis 6,0 Milliarden.
Besonders hart traf es die Gewinnerwartungen:
- GAAP-Gewinn pro Aktie: 0,16 bis 0,17 USD (zuvor: 0,36 bis 0,53 USD)
- Non-GAAP-Gewinn pro Aktie: 0,29 bis 0,31 USD (zuvor: 0,46 bis 0,62 USD)
Als Gründe nannte das Unternehmen verzögerte Kundenentscheidungen sowie eine um 220 Basispunkte gesunkene Bruttomarge. Diese litt unter höheren Abschreibungen auf Altbestände und Kosten für die beschleunigte Markteinführung neuer Produkte.
Spannung vor offizieller Veröffentlichung
Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die geprüften Abschlusszahlen und die anschließende Telefonkonferenz des Managements. Interessant wird der Vergleich:
- Vorabmeldung des Unternehmens (4,5-4,6 Mrd. USD Umsatz)
- Analystenschätzungen (ca. 5,05 Mrd. USD Umsatz)
- Endgültige Zahlen
In den vergangenen Monaten hatten Analysten ihre Erwartungen mehrfach nach unten korrigiert. Die Bandbreite der Schätzungen für den Gewinn pro Aktie lag zuletzt zwischen 0,30 und 0,44 USD.
KI-Servermarkt unter der Lupe
Als Player im heiß umkämpften KI-Servermarkt steht Super Micro Computer unter besonderer Beobachtung. Die Aktie zeigte zuletzt starke Schwankungen – wird der heutige Bericht für Klarheit sorgen? Entscheidend werden die Details zu:
- Aktueller Auftragslage
- Margenentwicklung
- Ausblick für Q4
Die Reaktion der Märkte dürfte nicht nur von den Zahlen, sondern auch vom Ton des Managements während der Konferenz abhängen. Bleibt die Wachstumsstory intakt – oder bestätigen sich die jüngsten Sorgen der Investoren?
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