Nicht nur Quartalszahlen, sondern ein vollständiger Drei-Jahres-Ausblick: Take-Two Interactive steht kurz vor einem der informationsdichtesten Earnings-Termine der Unternehmensgeschichte. Was das Management Ende Mai präsentiert, dürfte die Erwartungen an den Spielekonzern weit über den GTA-VI-Launch hinaus neu kalibrieren.
Starke Ausgangslage, hohe Erwartungen
Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 lieferte Take-Two Net Bookings von 1,76 Milliarden Dollar — deutlich über der eigenen Prognose von maximal 1,6 Milliarden. Der Gewinn je Aktie übertraf die Analystenschätzungen um rund 48 Prozent. Das war kein Ausreißer, sondern Teil eines Musters.
Nach diesem starken Quartal hob das Management die Jahresprognose für Net Bookings auf 6,65 bis 6,7 Milliarden Dollar an — ein Wachstum von 18 Prozent. Der operative Cashflow soll 450 Millionen Dollar erreichen. Die Aktie notiert aktuell bei rund 190 Euro und liegt damit gut fünf Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt, aber noch fast 16 Prozent unter dem Oktober-Hoch.
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Der Drei-Jahres-Plan als eigentlicher Treiber
Beim Q3-Call im Februar hatte CFO Lainie Goldstein zugesagt, beim Mai-Termin erstmals eine detaillierte Pipeline für die Geschäftsjahre 2027 bis 2029 offenzulegen. Für die Jahre danach plant das Unternehmen keine detaillierte Guidance — zu groß sind die Auswirkungen selbst kleiner Verschiebungen im Release-Kalender.
CEO Strauss Zelnick bezeichnete Geschäftsjahr 2027 als transformationales Jahr. Er erwartet Rekordwerte bei den Net Bookings, eine neue Profitabilitätsbasis und mehr Spielraum in der Bilanz. Das ist eine klare Ansage — und der Markt wird sie am Earnings-Tag messen.
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GTA VI und die Preisfrage
Ein weiterer Fokuspunkt: die Preisstrategie für Grand Theft Auto VI. Der Titel soll im November 2026 erscheinen, Bank of America geht von einem Einstiegspreis von 80 Dollar aus. Dieser Preis ist für die Bookings-Prognosen zentral — höhere Einnahmen je Einheit verbessern direkt die Margen und stützen die ambitionierten Ziele für 2027.
Das Mobile-Segment liefert indes schon heute stabile Erträge. Toon Blast überschritt drei Milliarden Dollar an kumulierten Net Bookings. Mobile macht inzwischen rund 46 Prozent der gesamten Net Bookings aus — eine Diversifikation, die das Unternehmen weniger abhängig von einzelnen Konsolen-Releases macht.
Wenn Take-Two Ende Mai Zahlen, Jahresguidance und den Drei-Jahres-Plan gleichzeitig vorlegt, wird sich zeigen, ob die Kursrally der vergangenen 30 Tage — plus zwölf Prozent — auf einem soliden Fundament steht oder ob der Markt bereits zu viel eingepreist hat.
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