Strauss Zelnick hat klargestellt, wo künstliche Intelligenz bei Take-Two Interactive aufhört. Nicht bei der Effizienz — sondern beim kreativen Kern. Der CEO des Spielekonzerns beschreibt KI als Werkzeug, nicht als Autor.
Effizienz statt Ersatz
Take-Two betreibt nach eigenen Angaben über 100 KI-gestützte Projekte intern. Zelnick zufolge sollen diese Prozesse beschleunigen: etwa die Erstellung von 3D-Modellen oder Storyboards. Die eigentliche kreative Arbeit an großen Titeln bleibe jedoch Menschensache.
Für Grand Theft Auto VI gilt das explizit. Zelnick hatte bereits früher betont, dass generative KI bei der Entwicklung des meisterwarteten Spiels der Branche keine Rolle gespielt habe.
Internationalisierung als zweite Säule
Neben der KI-Strategie skizzierte Zelnick einen geografischen Wandel. Der US-Marktanteil am Gesamtumsatz soll in den kommenden zehn Jahren spürbar sinken — zugunsten internationaler Märkte, die stärker wachsen.
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Das Fundament dafür liefern laufende Geschäfte: Im dritten Fiskalquartal 2026 erzielte Take-Two Net Bookings von 1,76 Milliarden US-Dollar. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen rund 6,6 Milliarden US-Dollar. Mobile Gaming über die Zynga-Sparte bleibt dabei ein wesentlicher Umsatztreiber.
Insider-Verkäufe im Blick
Mehrere Analysehäuser haben zuletzt positive Einschätzungen veröffentlicht, institutionelle Investoren bleiben stark engagiert. Gleichzeitig zeigen SEC-Unterlagen, dass CEO Zelnick Anfang März 2026 im Rahmen vorab geplanter Handelsprogramme Aktien verkauft hat — ein Vorgang, der bei Führungskräften börsennotierter Unternehmen regulär ist, von Anlegern aber regelmäßig beobachtet wird.
Die Aktie notiert aktuell rund 14 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — der Markt wartet offenkundig auf den eigentlichen Katalysator, der noch aussteht.
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