Take-Two geht in eine dichte Nachrichtenphase. Erst kommen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr, wenige Tage später spricht CEO Strauss Zelnick auf einer großen Branchenkonferenz. Im Mittelpunkt stehen drei Themen: die Roadmap bis 2029, Zynga und der Preis von GTA VI.
Zahlen vor dem GTA-Start
Take-Two will am 21. Mai nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2026 vorlegen. Die Telefonkonferenz folgt um 16.30 Uhr New Yorker Zeit. Brisant ist nicht nur der Rückblick.
Der Konzern hatte angekündigt, mit den Quartalszahlen erstmals eine Dreijahres-Pipeline für die Geschäftsjahre 2027 bis 2029 zu geben. Das rückt die mittelfristige Planung in den Vordergrund. Genau dort hängt viel am Startzyklus von GTA VI.
Die Ausgangslage ist solide. Im dritten Quartal lagen die Nettobuchungen bei 1,76 Milliarden Dollar und damit klar über der eigenen Prognosespanne. Das war wichtig, weil Take-Two vor dem nächsten Großlaunch Verlässlichkeit zeigen muss.
Besonders stark wirkt die Qualität der Buchungen. Wiederkehrende Ausgaben für virtuelle Währung und Ingame-Käufe machten 76 Prozent der Buchungen aus. Das stützt ein Modell, das weniger von einzelnen Verkaufsstarts abhängt.
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Die Aktie spiegelt die bessere Stimmung nur teilweise wider. In Frankfurt steht Take-Two bei 194,10 Euro, heute ein Plus von 0,67 Prozent. Im vergangenen Monat liegt der Wert fast 15 Prozent höher.
Seit Jahresbeginn bleibt dennoch ein Minus von 9,59 Prozent. Der Kurs liegt knapp unter der langfristigen Durchschnittslinie. Die Erholung läuft also, ist aber noch kein sauberer Trendwechsel.
Zelnick bekommt zweite Bühne
Am 27. Mai nimmt Zelnick an der Technologiekonferenz von TD Cowen teil. Start ist um 10.15 Uhr New Yorker Zeit, ein Live-Webcast ist geplant. Take-Two hatte den Auftritt am 11. Mai angekündigt.
Der Termin ist mehr als Investor-Relations-Routine. Er gibt Zelnick eine zweite Bühne, um die Zahlen einzuordnen und die Pipeline zu erklären. Genau diese Kombination macht den Auftritt kursrelevant.
Zynga liefert neue Argumente
Bei Zynga hat Zelnick zuletzt ungewöhnlich offen gesprochen. Er räumte ein, die Mobile-Firma 2022 für 12,7 Milliarden Dollar am Markthoch gekauft zu haben. Danach kühlte die Nachfrage nach Mobile Games ab.
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Inzwischen klingt der Ton anders. Zelnick beschrieb Zynga als „Hit-Maschine im Mobile-Bereich“. Titel wie „Match Factory“ und „Color Block Jam“ treiben demnach organisches Wachstum.
Ein Risiko bleibt. Im Social-Casino-Geschäft wächst der Druck durch Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi. Zelnick sagte, es sei „schwer vorstellbar“, dass dieses Segment davon ausgenommen bleibt.
GTA-Preis bleibt offen
GTA VI bleibt der zweite heikle Punkt. Take-Two nennt weiterhin keinen öffentlichen Preis. Zelnick sagte, Spieler sollten den Preis als „sehr angemessen“ empfinden. Eine Ankündigung stellte er für „bald“ in Aussicht.
Der Konsolenstart bleibt für November 2026 geplant. Damit rücken Launch-Bereitschaft, Marketingkosten und die Gewinnkurve nach dem Start stärker in den Blick. Kein Wunder, dass jedes Wort dazu Gewicht bekommt.
Der nächste Takt ist klar: Am 21. Mai zählen nicht nur Umsatz und Buchungen. Wichtiger wird, wie viel Planbarkeit Take-Two für die Zeit nach dem GTA-VI-Start liefern kann. Am 27. Mai muss Zelnick diese Botschaft vor einem Fachpublikum nachschärfen.
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