Teledyne Technologies hat einen Auftrag im Wert von 17,5 Millionen US-Dollar vom Schweizer Bundesamt für Rüstungsbeschaffung armasuisse erhalten. Der Vertrag umfasst die Lieferung einer großen Anzahl von Black Hornet 4 Nano-Drohnen – einem der weltweit fortschrittlichsten Aufklärungssysteme dieser Klasse.
Die Schweizer Armee integriert die winzigen Drohnen in ihr Piranha 8×8 Panzerfahrzeugprogramm. Das Besondere: Die Black Hornet 4 wird als abkoppelbarer Sensor direkt in die digitale Infrastruktur der gepanzerten Ingenieursfahrzeuge eingebunden.
Integration in Kampffahrzeuge – ein Novum
Was macht diesen Auftrag bemerkenswert? Es handelt sich um die erste Feldintegration der Black Hornet 4 in ein Militärfahrzeug. Die Software wurde eigens angepasst, um mit dem integrierten Kampfsystem (ICS) der Piranha-Fahrzeuge zu kommunizieren – bereitgestellt von Kongsberg Defence Aerospace.
Die Drohnenbediener können das Steuerungstablet sowohl für den Einsatz zu Fuß als auch aus dem fahrenden Panzer heraus nutzen. Der Live-Videostream wird auf den Fahrzeugdisplays angezeigt und liefert Kommandanten sowie Besatzung Zieldaten, Koordinaten und Lageinformationen in Echtzeit. Die Drohne kann sogar Wegpunkte vom Fahrzeugsystem empfangen und Zielpunkte generieren, die direkt an die ferngesteuerte Waffenstation weitergeleitet werden.
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Vollständig abkoppelbar bleibt das System dabei trotzdem: Soldaten können das Fahrzeug verlassen und die Drohne während des Fluges wieder anbinden.
Technische Daten überzeugen
Die Black Hornet 4 wiegt gerade einmal 70 Gramm und passt buchstäblich in die Hosentasche. Trotz ihrer geringen Größe fliegt sie über 30 Minuten lang, erreicht Distanzen von mehr als drei Kilometern und trotzt Windgeschwindigkeiten bis 25 Knoten sowie Regen.
Ausgestattet mit einer 12-Megapixel-Tageslicht- und einer hochauflösenden Wärmebildkamera liefert sie gestochen scharfe Bilder – selbst in GPS-gestörten Umgebungen. Erweiterte Funktionen zur Hindernisvermeidung runden das Leistungspaket ab.
Marktpotenzial für Fahrzeugintegrationen
Dr. JihFen Lei, Präsident von Teledyne FLIR Defense, betont: Diese Integration zeige das Potenzial der Black Hornet 4 als Kampfkraftmultiplikator. Durch die gemeinsame Nutzung von Lageinformationen über alle Fahrzeugsysteme hinweg werde die kognitive Belastung der Besatzung reduziert und die Effektivität maximiert.
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Der Schweizer Auftrag demonstriert zudem das weltweite Marktpotenzial für die Integration unbemannter Systeme in gepanzerte Fahrzeuge. Teledyne FLIR hat bereits spezialisierte „Drone-in-a-Box“-Lösungen wie Black Recon und SkyCarrier entwickelt – Systeme, die genau für solche Anwendungen konzipiert wurden.
Auslieferung bereits angelaufen
Die ersten fahrzeugintegrierten Black Hornet 4-Systeme wurden bereits 2025 an die Schweizer Streitkräfte ausgeliefert. Die verbleibenden Einheiten folgen im Laufe des Jahres 2026.
Teledyne FLIR hat mittlerweile über 35.000 Black Hornet-Drohnen an Militär- und Sicherheitskräfte in mehr als 45 Ländern geliefert. Das preisgekrönte System wird in Norwegen entwickelt und produziert.
Für Teledyne Technologies bedeutet dieser Auftrag nicht nur einen direkten Umsatzbeitrag von 17,5 Millionen Dollar, sondern vor allem die Erschließung eines neuen Marktsegments: der nahtlosen Integration von Nano-Drohnen in gepanzerte Kampfplattformen. Ein Bereich mit erheblichem Wachstumspotenzial.
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