Die Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch für das autonome Fahren in China hat sich vorerst zerschlagen. Nach dem Treffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping in Peking fehlen konkrete Zusagen für den Technologiesektor. Marktbeobachter hatten auf eine Zulassung der „Full-Self-Driving“-Software (FSD) gehofft.
Enttäuschung über fehlende FSD-Zusagen
Tesla-Chef Elon Musk setzt massiv auf die Expansion der Software im wichtigsten Auslandsmarkt. Bisher generiert das Unternehmen dort gut ein Fünftel seines Umsatzes. Weltweit zählt der Konzern mittlerweile 1,3 Millionen aktive FSD-Abonnements.
Die Aktie verlor am Freitag rund 4,3 Prozent und notiert bei 366,15 Euro. Damit korrigiert das Papier nach einer starken Phase. Im letzten Monat war der Kurs um mehr als elf Prozent gestiegen.
Juristische Hürden in Australien
Parallel zu den geopolitischen Themen belastet ein Rechtsstreit in Australien die Stimmung. Ein Bundesrichter kritisierte am Freitag die schleppende Herausgabe von Dokumenten in einer Sammelklage. Rund 10.000 Kläger werfen Tesla irreführende Angaben zu Funktionen wie der Batteriereichweite und dem autonomen Fahren vor.
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Der Prozessfortschritt stockt massiv. Von 175.000 relevanten Unterlagen hat das Unternehmen bisher lediglich 2.000 eingereicht. Der Richter setzte nun eine Frist bis zum Sommer, bevor nach der Pause die nächste Anhörung folgt.
Ausbau der Produktion in Berlin
Operativ treibt der Konzern derweil seine Infrastruktur voran. In das Werk in Grünheide fließen zusätzliche 250 Millionen US-Dollar für die Batteriezellenfertigung. Die Kapazität soll dort von 8 auf 18 Gigawattstunden steigen.
Während die Absatzzahlen in China im April um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr stiegen, bleibt die politische Flanke offen. Die nächste wichtige Marke für den Konzern ist der Gerichtstermin in Australien Anfang September. Bis dahin dürfte die Ungewissheit über die FSD-Zulassung in Fernost die Volatilität hochhalten.
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