In Grünheide ist die Entscheidung gefallen: Die gewerkschaftsunabhängige Liste „Giga United“ hat die Betriebsratswahl im Tesla-Werk deutlich gewonnen. Von 37 Sitzen gingen 24 an nicht gewerkschaftlich organisierte Vertreter – ein klarer Rückschlag für die IG Metall, die nur zweitstärkste Kraft wurde.
Das Ergebnis hat direkte Auswirkungen auf Teslas Expansionspläne in Deutschland. Elon Musk hatte vor der Wahl in einer Videobotschaft an die Belegschaft unmissverständlich gewarnt: Bei zu viel Gewerkschaftseinfluss werde man „realistisch gesehen nicht erweitern“. Die aktuelle Betriebsratsvorsitzende Michaela Schmitz, die „Giga United“ anführte, sicherte sich mit rund 41 Prozent der Stimmen die mit Abstand meisten Mandate.
IG Metall spricht von „unfairem Wahlkampf“
Die Gewerkschaft gibt sich kämpferisch, trotz der Niederlage. Jan Otto, Bezirksleiter der IG Metall, beklagte „Attacken des Managements“ und einen „außergewöhnlich unfairen Wahlkampf“. Die Spannungen zwischen Tesla und der Gewerkschaft hatten sich zuletzt deutlich verschärft: Bei der jüngsten Betriebsratssitzung kam es zu einem Eklat, als Tesla einem IG-Metall-Vertreter vorwarf, heimlich mitzuschneiden. Die Gewerkschaft weist den Vorwurf zurück, Ermittlungen laufen.
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Im Kern geht es um grundsätzliche Fragen: Die IG Metall fordert einen Tarifvertrag, den Werksleiter André Thierig strikt ablehnt. Für Musk ist klar – externe Organisationen, die Tesla „in die falsche Richtung drängen“, gefährden den geplanten massiven Ausbau der Fabrik.
Analyst sieht Tesla als „klaren Marktführer“
Parallel zum deutschen Arbeitskampf mehren sich positive Analystenstimmen zur Aktie. Die Bank of America stufte Tesla kürzlich wieder auf „Kaufen“ hoch und nennt ein Kursziel von 460 Dollar. Analyst Alexander Perry sieht enormes Potenzial durch Robotaxis, Software und den humanoiden Roboter Optimus. Die Investmentbank liegt damit deutlich über dem Wall-Street-Durchschnitt von 420,90 Dollar.
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Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: GLJ Research bekräftigte seine Verkaufsempfehlung mit einem Kursziel von nur 25,28 Dollar. Das Unternehmen bezweifelt die kommerzielle Rentabilität von Optimus und schätzt die Erfolgswahrscheinlichkeit auf lediglich 15 bis 20 Prozent. Die aktuelle Marktbewertung sei „unvereinbar mit der tatsächlichen Erfolgswahrscheinlichkeit“, so GLJ Research.
Musk treibt den Umbau zu einem KI-Konzern dennoch konsequent voran. In Fremont wird die Fertigung der Modelle S und X bereits reduziert, um Platz für die Optimus-Produktion zu schaffen. Bis zu eine Million Einheiten pro Jahr sollen dort langfristig vom Band laufen.
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