Tesla treibt die Vision vom autonomen Fahren in seiner Wahlheimat Texas voran. Der Konzern öffnet den Robotaxi-Dienst für das gesamte Stadtgebiet von Austin und geht dabei ein technisches Wagnis ein.

Abschied vom Sicherheitsfahrer

In Regionen wie Pflugerville, Manor und rund um die Gigafactory Texas operieren die Fahrzeuge nun ohne menschliche Überwachung. Dieser Schritt erfolgte bereits vor rund sechs Monaten, wird nun aber geografisch deutlich ausgeweitet. Die aktive Flotte ist mit etwa 21 Fahrzeugen zwar noch klein, markiert aber den Übergang von der Testphase zum Realbetrieb.

Für den großen Durchbruch setzt Elon Musk auf die kommende Software-Generation FSD v15. Erst diese Version gilt intern als Voraussetzung, um den Dienst massiv zu skalieren. Marktbeobachter rechnen derzeit nicht vor Ende 2026 mit einem landesweiten Rollout der autonomen Flotte.

Volatilität trotz Marktdominanz

Parallel zum Tech-Fokus bleibt das Kerngeschäft volatil. Die Tesla-Aktie notiert aktuell bei 360,90 Euro, was einem Tagesminus von rund einem Prozent entspricht. Damit liegt das Papier knapp 15 Prozent unter dem Rekordhoch von 424,10 Euro aus dem vergangenen Dezember.

Während Tesla in Südkorea mit dem Model Y den Importmarkt dominiert, kämpft die Branche in den USA um neue Umweltstandards. Die Hersteller fordern angepasste Zeitpläne für Emissionsregeln, um den Übergang zur Elektromobilität wirtschaftlich zu stemmen. Der Fokus verschiebt sich derweil immer stärker Richtung KI und Robotik, wo Tesla mit dem Optimus-Projekt neue Erlöse generieren will.