Tesla verhandelt über den Kauf chinesischer Fertigungsanlagen im Wert von rund 2,9 Milliarden Dollar – und setzt damit ein klares Zeichen, wohin die Reise langfristig gehen soll: weg vom reinen Automobilhersteller, hin zu einem integrierten Energiekonzern.
Solarzellen „Made in USA“ bis 2028
Im Zentrum der Gespräche stehen drei chinesische Ausrüstungslieferanten: Suzhou Maxwell Technologies, Shenzhen S.C New Energy und Laplace Renewable. Sie sollen spezialisierte Maschinen für die Solar-Zell- und Modulproduktion liefern. Die Anlagen sind laut Berichten vom 20. März für Teslas Werke in Texas bestimmt und sollen noch vor Herbst 2026 geliefert werden.
Das Ziel dahinter hatte das Management bereits im Januar 2026 formuliert: 100 Gigawatt jährliche Solarzellenkapazität in den USA bis Ende 2028 – mit einer vollständig integrierten Lieferkette auf amerikanischem Boden. Fertigungsanlagen sind seit 2024 weitgehend von US-Importzöllen ausgenommen, was diesen Expansionsschritt regulatorisch begünstigt.
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Das Energiesegment liefert die Grundlage für diesen Vorstoß. Im Jahr 2025 erzielte es 12,8 Milliarden Dollar Umsatz bei einer Bruttomarge von 29,8 Prozent – getrieben unter anderem vom Boom der KI-Rechenzentren und der wachsenden Stromnachfrage in den USA.
Gegenwind auf anderen Baustellen
Nicht alles läuft rund. Die US-Verkehrsbehörde NHTSA hat ihre Untersuchung des FSD-Systems vergangene Woche auf eine „Engineering Analysis“ hochgestuft – eine Eskalationsstufe, die rund 3,2 Millionen Fahrzeuge betrifft. Parallel dazu senkte UBS seine Lieferprognose für das erste Quartal 2026 auf 345.000 Einheiten und verwies auf schwächelnde Nachfrage in China und Deutschland.
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Auf europäischer Seite gibt es immerhin Fortschritte: Die Abschlussprüfungen für FSD (Supervised) mit der niederländischen Zulassungsbehörde RDW sind abgeschlossen. Die Genehmigung wird nun für den 10. April 2026 erwartet. Sie könnte als Basis für eine gegenseitige Anerkennung in anderen EU-Staaten dienen – ein EU-weiter Rollout ist für Sommer 2026 anvisiert.
Die Aktie spiegelt das gemischte Bild wider: Mit einem Minus von rund 15 Prozent seit Jahresbeginn notiert sie deutlich unter ihrem Dezember-Hoch. Ob die Solarpläne mittelfristig als Kurstreiber wirken, hängt nicht zuletzt davon ab, ob Suzhou Maxwell die nötigen Exportgenehmigungen des chinesischen Handelsministeriums erhält – ein Risiko, das Analysten ausdrücklich benennen.
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