ThyssenKrupp-Aktie: Der Krieg!

Neue Zollerhöhungen der USA auf europäische Stahlimporte sorgen für Kursverluste bei ThyssenKrupp und belasten die Stimmung im Industriesektor.

Thyssenkrupp Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Wertpapier fällt unter 10-Euro-Marke
  • US-Importzölle von 20 Prozent eingeführt
  • EU strebt Verhandlungslösung an
  • Anleger reagieren mit Kursabschlägen

Die Aktie von ThyssenKrupp wird nun ggf. in den Handelskrieg. Es soll nach den Zoll-Schlägen von Donald Trump zu einem Beben kommen. Gestern schloss die Aktie mit einem Minus von -3,1 %. Sie fiel auf ca. 9,73 Euro und ist damit zum einen unter die Marke von 10 Euro gerutscht.

Nur ist die Situation durch den Schock am gestrigen Abend noch gar nicht verdaut. Was passiert hier?

ThyssenKrupp: 20 % auf EU-Exporte in die USA

Dieneue Zölle in die USA belaufen sich für EU-Waren ohnehin jetzt schon auf 20 %. Die USA wird Aluminium und Stahl weiter mit Strafen überziehen. Selbst wenn dies die ThyssenKrupp nicht betreffen würde oder kaum betreffen würde, wird die Stimmung in den Keller rutschen.

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Die EU möchte jetzt mit den USA weiter verhandeln. Die Frage, wie es weiter geht, ist aktuell kaum zu beantworten. Die Notierungen sind aktuell noch massiv im Aufwärtstrend. Die Wege nach oben dürften nach menschlichem Ermessen wegen der fehlenden Stimmung in den kommenden Tagen verbaut worden sein. Die Frage ist, wie gut die Kurse gegen einen Abschlag gesichert sind.

Rein formal geht es um einen möglichen Abschlag von bis zu 6 Euro, um formal noch immer im Aufwärtstrend zu verbleiben.

ThyssenKrupp profitiert aktuell wohl vor allem davon, dass die TKMS als Marine-Sparte von den Rüstungsplänen in Deutschland und in der EU. Die Rüstungspläne sehen vor, mehrere hundert Milliarden Euro in die Aufrüstung zu investieren. Die TKMS mit Fregatten und U-Booten wird hier sicherlich derzeit mit Aufträgen rechnen dürfen. Zumindest sollte dies die Aktie aktuell nach unten etwas abgefederter sein als andere Unternehmen, die jetzt unter der Trump-Entwicklung leiden.

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Über Joerg Mahnert 90 Artikel
Jörg Mahnert ist seit nunmehr 28 Jahren im Bereich Trading und Investment tätig. Seit 2001 macht er die in Deutschland zu Unrecht vernachlässigte Methodik Point&Figure-Charttechnik bekannt und veröffentlicht seine Analysen auf seiner Seite XundO.info und auf einigen etablierten Finanz-Portalen.